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Starwars Rebels: Jung-Jedi legt sich mit dem Imperium an

Der junge Ezra schließt sich einer bunt zusammengewürfelten Truppe aus Rebellen an, die mit ihrem Raumschiff immer wieder das gar so mächtige Imperium besiegen. Abb.: Disney

Der junge Ezra schließt sich einer bunt zusammengewürfelten Truppe aus Rebellen an, die mit ihrem Raumschiff immer wieder das gar so mächtige Imperium besiegen. Abb.: Disney

Neue Zeichentrickserie inszeniert piratische Abenteuer im Starwars-Universum

Mit der Animations-Serie „Starwars – Rebels“ baut Lucasfilm sein Starwars-Universum weiter aus, wobei die Zielgruppe hier vor allem wohl Jungs sind: Wir erfahren hier, wie sich der Waisenknabe Ezra, einer draufgängerischen Rebellen-Gruppe anschließt, die mit ihrem Raumschiff dem bösen Imperium ein Schnippchen nach dem anderen schlägt – und den einen oder anderen Beutezug dazwischenschiebt, um sich mit Treibstoff und anderem Nachschub einzudecken. Während der junge Ezra erkennt, dass er das Zeug zum Jedi-Ritter hat, versucht ein gar garstiger imperialer Inquisitor diesen Funken der Rebellion rasch auszutreten…

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Und lustig schwirren die Laserschwerter mal wieder…

Konzeptionell ist „Starwars – Rebels“ ein Piratenfilm, der in einer Hightech-Zukunft katapultiert wurde, und erinnert ein wenig an Kultserien wie „Firefly“ oder auch an die in den originalen Starwars-Filmen nur angedeuteten Abenteuer des Draufgängers Han Solo. Altersgruppengemäß (die Serie ist ab 6 Jahre freigegeben) sind hier Gut und Böse klar erkennbar, mit Nuancen halten sich die Macher nicht groß auf. Dafür gibt’s viel Raumschlacht-Action und Jedi-Schlaumeiereien, wirbelnde Lichtschwerter natürlich, allerlei adrette Kriegermädels und die typischen Hollywood-Erzählmuster (Vater-Sohn-Traumata, Wenn du dich genug anstrengst, schaffst Du alles, etc. pp.).

Wie am roten Laserschwert unschwer zu erkennen, ist der Inquisitor ein großer Fan der dunklen seite der Macht. Abb.: Disney

Wie am roten Laserschwert unschwer zu erkennen, ist der Inquisitor ein großer Fan der dunklen Seite der Macht. Abb.: Disney

Im Comic-Stil gehalten

Auch optisch folgt diese Serie eher einem vereinfachenden Comic-Stil. Das wirkt dennoch auf seine Art recht ansprechend, wenngleich der Zuschauer Highend-Grafiktechnik wie in den neuesten Animation-Kinofilmen hier gar nicht erst erwarten sollte. Als Boni sind der nun auf DVD erschienen ersten Staffel Mini-Reportagen im Webisode-Stil über jede Folge beigegefügt, außerdem ein Ausblick auf die zweite Staffel.

Da kann das Imperium Sternenkreuzer losschicken wie es will: Die rebellischen Draufgänger sind einfach nicht zu fassen. Abb-.: DisneyDa kann das Imperium Sternenkreuzer losschicken wie es will: Die rebellischen Draufgänger sind einfach nicht zu fassen. Abb-.: Disney

Da kann das Imperium Sternenkreuzer losschicken wie es will: Die rebellischen Draufgänger sind einfach nicht zu fassen. Abb-.: Disney

Fazit: Für junge Starwars-Fans

„Rebels“ setzt sichtlich auf all die Zutaten, die junge Starwars-Fans so mögen: Lichtschwert- und Raumschiff-Kämpfe, im Zentrum steht ein angehender Jung-Jedi und am Ende gewinnen immer irgendwie die Guten. Dabei wird man das Gefühl nicht ganz los, wieder mal voll der George-Lucas-Mehrfachverwertungsmaschine erlegen zu sein. Aber was soll’s: Starwars verfängt doch immer wieder – seit nunmehr fast 40 Jahren. Autor: Heiko Weckbrodt

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„Starwars Rebels“ (Lucasfilm/Disney), Animations-Serie, 15 Folgen aus dem Starwars-Universum plus Bonus-Kurzreportagen, FSK 6, (3 DVDs) 20 Euro

-> Ab 16. Oktober 2015, 19.30 Uhr, strahlt der Fernsehsender „Disney XD“ übrigens die zweite Staffel von „Star Wars Rebels“ aus. Zum Staffelauftakt ist dort zunächst das Special „Belagerung von Lothal“ zu sehen. Hier ein Vorschau-Video:

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