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iPhone 6s ab Freitag in Apple-Läden

Die Explosionsansicht zeigt die Sensorschicht unter dem Display im iPhone 6s, die die 3D-Gesten ausmisst. Abb.: Apple

Die Explosionsansicht zeigt die Sensorschicht unter dem Display im iPhone 6s, die die 3D-Gesten ausmisst. Abb.: Apple

Für die Nassgeschwitzten: Ab 8 Uhr startet Verkauf

Cupertino, 21. September 2015. Die neuen Smartphone-Modelle „iPhone 6s“ und „6s Plus“ werden ab dem 25. September 2015 ab 8 Uhr in den Apple-Präsenzläden verkauft. Das teilte Apple heute mit. Die wohl auffälligste Neuerung der 6s-Generation sind die sogenannten 3D-Touch-Gesten, die auch die Druckstärke des Fingers auf dem Bildschirm berücksichtigen. Bei den Preisen langt der Elektronikkonzern aus Cupertino ordentlich zu: Die neuen Modelle kosten zwischen 739 und 1069 Euro.

Nutzer stellen rasch auf neues Betriebssystem 9 um…

Derweil hat sich auch das inzwischen ausgelieferte iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS 9 besonders so schnell verbreitet wie keine Version vorher, wie Apple betonte: Über 50 Prozent aller Geräte seien inzwischen von den Nutzern auf iOS 9 aktualisiert worden.

… und viele bereuen das nun

Allerdings mehren sich auch die Hinweise darauf, dass dieses neuen iOS-Version zahlreiche Probleme bereitet: Deutschsprachige Apps – wie etwa die TomTom-Navi-App – beherrschen plötzlich nur noch Englisch, Push-Nachrichten diverser Apps (zum Beispiel „Quizduell“) funktionieren nicht mehr richtig und auch die neue Funktion „WLAN Assist“ ist sehr umstritten. Letztere versteckt sich bei „Einstellungen“ -> „Mobile Daten“ ganz unten und ist standardmäßig aktiviert. Sie sorgt dafür, dass das iPhone automatisch auf Mobilfunk-Datennetze umschaltet, wenn das WLAN daheim oder im Büro oder Café schwächelt. Da so gut wie alle Mobilfunk-Datentarife in Deutschland aber eine Datendrossel enthalten, kann es dem Nutzer durch „WLAN Assist“ passieren, dass er diese Drosselgrenze unbemerkt und ganz schnell erreicht. hw