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iPhone und Apple-Watch sorgen für Rekordquartal

Apples neuer Musik-Streaming-Dienst "Apple Music" hat die Geschäfte anscheinend beflügelt. Foto: Apple

Apples neuer Musik-Streaming-Dienst „Apple Music“ hat die Geschäfte anscheinend beflügelt. Foto: Apple

Umsatz und Gewinn legt bei Apple um 1/3 zu

Cupertino, 21. Juli 2015. Eine starke Nachfrage für iPhones, die neue Apple-Watch sowie hohe Erlöse im App-Store haben dem US-Elektronikkonzern Apple ein Rekordquartal beschert: Der Umsatz legte im zweiten Quartal 2015 (für Apple das 3. Geschäftsquartal 2015) im Jahresvergleich um ein Drittel auf 49,6 Milliarden US-Dollar (45,8 Milliarden Euro) zu, die Gewinne kletterten sogar um 39 % auf 10,7 Milliarden US-Dollar (9,9 Milliarden Euro), wie das Unternehmen heute in Cupertino in Kalifornien mitteilte.

Neue Computeruhr und Musik-Streaming-Dienst kommen anscheinend an

„Wir hatten ein erstaunliches Quartal mit einem Umsatzwachstum beim iPhone von 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, starken Verkäufen beim Mac, absoluten Rekordumsätzen bei Services, getrieben durch den App Store, und einem großartigen Start der Apple Watch“, kommentierte Apple-Chef Tim Cook die Geschäftszahlen. Die Computeruhr aus Cupertino war eigentlich zunächst bei Branchenbeobachtern auf ein eher verhaltenes Echo gestoßen, weil Apple damit erst recht spät in den Markt für „Smart Watches“ eingestiegen war – die Käufer sahen das offenbar anders. Zudem ist wohl auch der neue Musik-Streaming-Dienst „Apple Music“, mit dem das Unternehmen Platzhirschen wie „Spotify“ mit einem Bezahlmodell Konkurrenz macht, recht gut angekommen.

Erfahrungsgemäß sorgen gute Quartalsergebnisse bei Apple auch für gute Geschäfte bei Zulieferern wie TSMC. Insofern profitiert meist ein Teil der Halbleiterbranche mit, wenn es bei den Apfel-Jüngern flutscht.