Ausflugstipp, Dresden-Lokales

Nachts steht Malter in Flammen

Ein spektakulärer Höhepunkt dürfte das Feuerwerk über der nächtlichen Talsperre Malter werden. Foto: Falk J. Oelschlägel, Weißeritztal-Erlebnis

Ein spektakulärer Höhepunkt dürfte das Feuerwerk über der nächtlichen Talsperre Malter werden. Foto: Falk J. Oelschlägel, Weißeritztal-Erlebnis

Oigers Wochenendtipp: Wie zu Urgroßvaters Zeiten durch den Rabenauer Grund reisen

Dresden/Malter, 17. Juli 2015. Ein großer Spaß für die ganze Familie könnte ein Besuch des Schmalspurbahnfestivals der Weißeritztalbahn und der Show „Malter in Flammen“ am kommenden Wochenende werden. Das auch in einem Flyer unter www.weisseritztalbahn.com veröffentliche und als PDF-Datei herunterladbare Veranstaltungsprogramm weckt jedenfalls hohe Erwartungen bei den eingefleischten Bimmelbahnfreunden, lässt aber auch bei den ganz „normalen“ Familien kaum Wünsche offen.

Oldtimer-Show am Bahnhof

Hauptattraktionen sind an den beiden Tagen, also am 18. und 19. Juli, natürlich die schon optisch recht unterschiedlichen Züge, die fast im Stundenabstand von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde auf die reizvolle Strecke durch den Rabenauer Grund gehen. Für Freunde der alten Knatterkisten gibt es am Sonntag von 11 bis 17 Uhr eine Oldtimer-Schau am Bahnhof Rabenau.

Reisen wie zu Urgroßvaterszeiten mit dem Königlich-Sächsischen Eisenbahnzug. Foto: Peter Weckbrodt

Reisen wie zu Urgroßvaterszeiten mit dem Königlich-Sächsischen Eisenbahnzug. Foto: Peter Weckbrodt

Ein richtiger Knüller bietet sich den Besuchern zu fast mitternächtlicher Stunde rund um die Talsperre Malter an. Dann steht wieder „Malter in Flammen“ als Licht- und Feuerwerkspektakel auf dem Festivalprogramm. Nach Malter fahren Extrazüge am Samstag um 21.07 und 22.48 Uhr ab Freital-Hainsberg und zurück nach Freital-Hainsberg ab Malter um 21.53 und 23.35 Uhr sowie am Sonntag um 1.16 Uhr.

Schaffner in historischer Uniform

Der fahrplanmäßige Dampfzugbetrieb der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) wird bereichert durch den Einsatz eines Wagenzuges der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn, der zusammen mit zwei historischen Lokomotiven der Gattung IV K von der Traditionsbahn Radebeul gestellt wird. Da sich auch der Schaffner königlich-sächsisch präsentiert, steht der Fahrt wie zu Urgroßopas Zeiten Nichts im Wege.

Die SDG setzt zusätzlich einen DR-Reisezug mit Altbauwagen ein, so wie wir ihn aus der Zeit vor der Wende noch in Erinnerung haben. Der komplette Sonderzugfahrplan für das Festival steht ebenfalls im Netz abrufbereit. Dazu gleich noch einen Preistipp vom Oiger: Die Tagesfahrkarte ist für Erwachsene mit 16 Euro konkurrenzlos günstig. Die Kinder zahlen am Wochenende zwischen bis zum „Vierzehnten“ gar nichts!

Mit Schienenlaster fahren und Alpakas streicheln

Ansonsten ist auf allen Stationen überall was los. In Freital-Hainsberg erwartet die Besucher eine große Oldtimer-Ausstellung. Busse des „Vereins Historische Kraftfahrzeuge“ des Dresdner Nahverkehrs laden zu Rundfahrten ein. Im Mittelpunkt steht aber der Bahnhof Freital-Hainsberg. Hier können die Familien auf dem Führerstand einer Lok mitfahren oder auf den Schienenlastkraftwagen „Oberdittmansdorf“ steigen. Auf dem Bahnhofsvorplatz baut der VVO einen großen Spielepark auf. Kinderschminken, Präsentationen der Jugendfeuerwehr und des Modelleisenbahnclubs Dippoldiswalde runden das Angebot ab. In Rabenau können die Kinder Alpakas erleben, in der Wandergaststätte wird bei der Rast musikalische Unterhaltung geboten. Autor: Peter Weckbrodt

Mehr Infos zum Programm des Schmalspurbahnfestivals hier und von „Malter in Flammen“ hier im Internet

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[caption id="attachment_67607" align="alignleft" width="117"]Peter Weckbrodt. Foto: IW Peter Weckbrodt. Foto: IW[/caption]Peter Weckbrodt hat ursprünglich Verkehrswissenschaften studiert, wohnt in Dresden und ist seit dem Rentenantritt journalistisch als freier Mitarbeiter für den Oiger und die Dresdner Neuesten Nachrichten tätig.