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Deutsche freunden sich mit Internetgeld „Bitcoins“ an

Abb.: Bitcoin.org

Abb.: Bitcoin.org

Berlin, 17. Juli 2015: Die digitale Krypto-Währung „Bitcoin“ führt bisher eher ein Nischen-Dasein: Die Schätzungen reichen von ein paar 10.000 bis hin zu rund 100.000 wirklich aktiven Nutzern weltweit. Doch die Bereitschaft der Deutschen, sich mit dieser Bezahlmethode anzufreunden, wächst anscheinend: Laut einer Bitkom-Umfrage könnten sich 36 % der Bundesbürger vorstellen, Bitcoins zu nutzen (Vorjahr: 25 %). Das entspricht 25 Millionen potenziellen Nutzern in Deutschland.

„Wir gehen davon aus, dass sich das Internetgeld in den nächsten Jahren als Ergänzung zu anderen Zahlungsmitteln etabliert“, schätzte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder ein. Hauptgrund: Mit Bitcoins lohnen sich auch Kleinstzahlungen, da die Transaktionsgebühren niedrig sind.

Werbevideo von Bitcoins:
 

Bitcoins sind ein ausschließlich im Netz verwendetes Zahlungsmittel. Dieses Geld wird nicht durch die Zentralbanken geschaffen, sondern letztlich durch Rechenzeit, die Nutzer in einem Netzwerk bereitstellt, um Verschlüsselungsaufgaben zu lösen.

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