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Schulder im Schnitt mit 34 Monatseinkommen in der Kreide

Die Hauptauslöser für Überschuldung. Abb.: Destatis

Die Hauptauslöser für Überschuldung. Abb.: Destatis

Wiesbaden, 29. Juni 2015. Wer verschuldet ist, der steckt oft gleich richtig tief in den roten Zahlen: Wer eine der zirka 1400 Schuldnerberatungs-Stellen in Deutschland aufsucht, ist im Schnitt mit rund 34.500 Euro verschuldet und dies entspricht bei diesem Personenkreis etwa 34 Monatseinkommen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Auslöser ist oft Arbeitslosigkeit

Dabei gilt die Regel: Je älter der Betroffene, umso schwerer wiegt die Schuldenlast – bei Senioren entspricht sie oft über 50 Monatseinkommen. Als Hauptgründe für die Schuldenfalle gaben 19 Prozent Arbeitslosigkeit an, 12 Prozent den Tod oder die Trennung vom Partner und etwa ebensoviele Unfälle, Krankheit oder Sucht.

Zu beachten ist bei diesen Angaben freilich, dass dies nicht unbedingt der Durchschnitts-Verschuldung der Deutschen insgesamt entspricht, da hier nur Menschen berücksichtigt wurden, die Schuldnerberatungs-Stellen besucht haben. Und das sind vor allem Männer und Frauen, denen das Wasser meist schon bis zum Halse steht.