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Google zeichnet Dresden als digitalen Vorreiter aus

Die Piraten wollen die Rathaus-Daten befreien. Foto: Hans-Gerd Bosse/LHD, Montage: Heiko Weckbrodt

Foto (Rathaus) Dresden: Hans-Gerd Bosse/LHD, Montage: Heiko Weckbrodt

Stadt schaltet am 1. Juli erneuertes Internetportal online

Dresden, 29. Juni 2015. Dresden gilt bei Google als digitaler Vorreiter: Bereits zum zweiten Mal haben der US-Internetkonzern und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln die sächsische Landeshauptstadt als „eTown“ auserkoren. Am Mittwoch wird der deutsche Google-Sprecher Klaas Flechsig den Preis in Dresden an Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) übergeben und der wird bei der Gelegenheit das grundlegend überarbeitete städtische Internetportal dresden.de freischalten.

Mit dem „eTown“-Titel zeichnet Google jährlich zehn Städte und Kreise in Deutschland aus. Neben Dresden waren dies diesmal Schwerin, der Landkreis Harburg, Bielefeld, Düsseldorf, Koblenz, Frankfurt am Main, Landau in der Pfalz, der Landkreis Oberallgäu und Neumarkt i.d. Oberpfalz. Berücksichtigt wird in der Wertung allerdings nur ein Ausschnitt des digitalen Geschehens in der jeweiligen Kommune, nämlich die Internet-Nutzung lokaler Unternehmen, um ihre Geschäfte international auszurichten. Dabei fließen eine Firmen-Umfrage des IW sowie die Intensität ein, mit der die lokalen Betriebe Googles Werbeprogramm „Adwords“ einsetzen – insofern ist die Preisverleihung auch eine Google-Werbeveranstaltung. hw