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Hightech-Bastelzentrum #Rosenwerk öffnet in Dresden

Blick in die neue Holzwerkstatt im #Rosenwerk. Eine CNC-Fräse wird heute noch angeliefert. Foto: Carolin Partsch

Blick in die neue Holzwerkstatt im #Rosenwerk. Eine CNC-Fräse wird heute noch angeliefert. nebenan sind 3D-Drucker, Laser-Cutter und ähnliches Equipement stationiert. Foto: Carolin Partsch

Verein hat 3D-Drucker, Laserschneider u. a. Technik an der Rosenstraße versammelt

Dresden, 4. Mai 2015: Mit einem „Festival der Selbstmachkultur“ öffnet am 9. Mai 2015 ein neues Hightech-Bastelzentrum in Dresden: das #Rosenwerk im alten Industriegelände an der Rosenstraße, ausgestattet mit 3D-Druckern, Laserschneidern, CNC-Fräsen und anderen Technik-Schnack. Man wolle den alten Industrie-Komplex „zu einem neuen Kreativstandort in Dresden entwickeln“, betonte Matthias Röder vom „Werk.Stadt.Laden“, der sich mit „FabLab DD“ und anderen Dresdner Projekt zum #Rosenwerk-Betreiberverein „Konglomerat“ zusammengeschlossen hat.

Zentrum durch Spenden und Mitglieder ermöglicht

Der Verein hatte rund 6000 Euro in den Altbau an der Ecke von Rosenstraße und Jagdweg investiert, um ihn für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Das Geld kam vor allem durch Mitgliederwerbung und Spenden zusammen, sagte Matthias Röder. Noch nicht eingerechnet ist da die CNC-Holzfräse, die heute angeliefert wird. Ab 10. Mai können sich dann die Kreativen dieser Stadt im #Rosenwerk austoben. Neben den bereits erwähnten Hightech-Bastelgeräten finden sie dort zum Beispiel eine große Holzwerkstatt, eine Druckerwerkstatt und ein Fotolabor. Der Konglomerat e. V. wolle hier „an einem Ort Produktionsverfahren vom klassischen Handwerk bis zu moderner Hochtechnologie bündeln“, so Röder. „Die gemeinsame große Vision ist die langfristige Etablierung eines Dresdner Zentrums der Selbstmachkultur.“

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TU-Studenten wollen Telefonzelle zur Büchertausch-Zelle umbauen

Als Zielgruppen sieht Röder vor allem Hobby-Bastler, aber auch professionelle Kreative wie etwa Produktdesigner, Architekten oder Werbeleute, die an den sonst nur schwer in dieser Ballung verfügbaren Sonderanlagen zum Beispiel Prototypen neuer Produkte etc. herstellen können. Auch sozial Engagierte werden erwartet, zum Beispiel eine Bürgerinitiative, die einen Stadt-Garten einrichten will, oder TU-Studenten, die mit den Prototypen-Maschinen eine alte Telefonzelle zu herrichten wollen, dass sie später als „Büchertausch-Zelle“ auf dem Uni-Campus aufgestellt werden kann. Autor: Heiko Weckbrodt

Nähere Informationen zum Eröffnungsfestival sind hier zu finden. Offiziell eröffnet wird das #Rosenwerk am 9. Mai 2015, 12 Uhr, am Jagdweg 1, mit einem Workshop-Programm. 18 Uhr beginnt die Feier.

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