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Geld aus Berlin für Nazi-Groteske „Iron Sky 2“

Atomangriff auf Washington - Szenenfoto aus "Iron Sky 2". Foto: Ironskynet

Atomangriff auf Washington – Szenenfoto aus „Iron Sky 2“. Foto: Ironskynet

Filmförderanstalt gibt 600.000 Euro Fördergeld

Berlin, 28. März 2015: Die irren Finnen um Regisseur Timo Vuorensola können sich über frisches Geld aus Berlin für „Iron Sky 2“ freuen: Die Filmförderanstalt (FFA) hat für die Hohlwelt-Nazi-Groteske nun 600.000 Euro Fördergeld zugesagt.

Dreharbeiten dieses Jahr in Deutschland, Premiere 2016

Der Vorgänger „Iron Sky“ war lustig, aber umstritten. Darin hatten die Finnen eine Parallelhistorie ersonnen, in der Nazis nach dem Krieg auf den Mond geflüchtet sind und Jahrzehnte später die USA angreifen, die selbst von einer kriegslüstern-inkompetenten Präsidentin angeführt wird. Im zweiten Teil, der teils durch Crowdfunding finanziert wird, haben die Nazis im Inneren der Erde eine Hohlwelt aufgebaut. Er wird dieses Jahr in Deutschland gedreht. Die Premiere für den Streifen, der sicher für Diskussionen sorgen dürfte, ist für 2016 in Deutschland geplant.

Werbevideo "Iron Sky 2":

Bundesanstalt fördert deutsche Filmwirtschaft

Die Filmförderanstalt in Berlin ist eine Bundesanstalt des öffentlichen Rechts. Ihren Jahreshaushalt von rund 76 Millionen Euro finanziert sich aus Abgaben von Kinobetreibern, TV-Sendern und Videoprogrammanbietern. Mit diesem Geld soll sie die deutsche Filmwirtschaft sowie den Erhalt und Innovationen in der deutschen Kino-Landschaft fördern. hw

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