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Deutscher Videomarkt schrumpft um fünf Prozent

Am ende völlig allein im Orbit, abgeschnitten von jeder Rückkehrmöglichkeit: die melancholische Forscherin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) kämpft im All ums Überleben. Foto: Warner

Gehörte 2014 zu den beliebtesten Filmen im deutschen Videoverleih: „Gravity“. Foto: Warner

1,64 Milliarden Euro Umsatz – vor allem DVD auf dem Rückzug

Hamburg, 16. Februar 2015: Mit Video-DVDs ist immer weniger Geld in Deutschland zu machen: Insgesamt schrumpfte der deutsche Videomarkt im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro, teilte der „Bundesverband audiovisueller Medien“ (BVV) in Hamburg mit. Vor allem die DVD-Umsätze minderten sich deutlich (- 9 % bei Kaufvideos), während Bluray-Umsätze nur leicht zurückgingen (- 1 %), digitale Videoverkäufe über Online-Portale dagegen um fast ein Drittel (29 %) zulegten.

Digitaler Videovertrieb nun mit 5 % Marktanteil

Allerdings konnte der Filmvertrieb per Internet das Ruder insgesamt nicht herumreißen, hat er doch weiterhin noch zu wenig wirtschaftliche Bedeutung. Immerhin stieg dessen Anteil am Gesamtmarkt von vier auf fünf Prozent. Sowohl im Videoverkauf wie auch im -Verleih dominieren damit weiterhin die physischen Medienträger.

Hobbit und „Fack Ju Göhte“ besonders beliebt

Zu den beliebtesten Filmen zählten 2014 im Verkaufsmarkt für DVDs und Blurays der zweite Teil der „Hobbit-Trilogie („Smaugs Einöde“), Disneys „Eiskönigin“ und der deutsche Film „Fack Ju Göhte“. Diese Komödie dominierte wiederum den physischen Verleihmarkt, gefolgt von „R.E.D. 2“ und „Gravity“. hw

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