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Nach Pegida-Einladung: Landeszentralenchef trifft sich mit Kritikern

Frank Richter, der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Foto: Heiko Weckbrodt

Frank Richter. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 22. Januar 2015: Frank Richter, der Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, war zuletzt heftig kritisiert worden, weil er dem umstrittenen Pegida-Verein Räume in der Landeszentrale in Dresden für eine Pressekonferenz zur Verfügung gestellt hatte. Einige sahen insbesondere die Neutralitätspflicht der Landeszentrale verletzt. Zur Stunde trifft sich Richter nun mit Kritikern seines Kurses bei einer Veranstaltung „Kritik(er/innen) erwünscht.“ Die Platzkapazitäten für die Diskussionsrunde waren binnen Stunden ausgebucht.

Morgen 2. Dialogrunde mit Pegida

Für Freitagabend, 19 Uhr, ist dann die nächste Runde des Dialogs der Landeszentrale mit Pegida-Anhängern und -Gegnern in der Landeszentrale geplant – diesmal im Stadtmuseum. Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld und der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach werden zum Auftakt kurz ihre Positionen darlegen, danach sollen Pegidisten und Anti-Pegidisten selbst zensurfrei zu Wort kommen. hw

2 Kommentare

    • Hallo Steffen, das find ich nicht. Meine Erfahrung mit moderierten Diskussionsrunden ist, dass Moderatoren oft dazu neigen, auch immer mal Wortmeldungen abzubügeln, wenn diese aus seiner oder ihrer Sicht nicht ins Bild passen. Beim Fischglas-Prinzip ist das eben anders.

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