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Bergakademie Freiberg akquiriert mehr Drittmittel

Auch durch Drittmittel unterstützt: In der Magnetron-Sputteranlage im Zentralen Reinraumlabor der Universität werden wenige Nanometer dicke Schichten für mikroelektronische Speicher hergestellt. Foto: TU Bergakademie Freiberg/Jürgen Lösel

Auch durch Drittmittel unterstützt: In der Magnetron-Sputteranlage im Zentralen Reinraumlabor der Universität werden wenige Nanometer dicke Schichten für mikroelektronische Speicher hergestellt. Foto: TU Bergakademie Freiberg/Jürgen Lösel

62,3 Millionen Euro dazugewonnen

Freiberg, 23. Dezember 2014: Die TU Bergakademie Freiberg hat in diesem Jahr bis zum Stichtag 22. Dezember 2014 insgesamt 62,3 Millionen Euro an Drittmitteln neben der regulären Landesfinanzierung aus Wirtschaft, von Stiftung und aus anderen Quellen eingeworben. Das waren acht Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die Freiberger Universität heute mit.

Rektor: Das verbessert auch Studienbedingungen

„Hohe Drittmitteleinnahmen bedeuten auch, dass wir unseren Studenten beste Bedingungen für ein forschungsbegleitendes Studium bieten können – sowohl während des Studiums als auch bei innovativen Forschungsprojekten, in deren Rahmen sie ihre Abschlussarbeiten anfertigen können“, betonte Rektor Prof. Bernd Meyer. Mit durchschnittlich 724.000 Euro akquirierten Drittmitteln pro Professor belege die Bergakademie einen der vorderen Plätze in Deutschland.

Maschinenbauer und Naturwissenschaftler werben besonders viel Geld ein

Besonders viele externe Geldquellen zapfen traditionell die Maschinenbauer, Werkstoffkundler und Naturwissenschaftler an. Allein die experimentellen Physiker um Professur von Prof. Dirk C. Meyer warben in diesem Jahr 1,78 Millionen Euro für neue Themen beispielsweise für Material-Forschung für die Energiewende und innovative Datenspeicherung ein. Zum Vergleich: Die deutlich größere TU Dresden akquirierte im Jahr 2013 rund 259,8 Millionen Euro Drittmittel – neuere Zahlen liegen hier noch nicht vor.

Schwerpunkt strategische Rohstoffe

Die Bergakadamie Freiberg wurde 1765 gegründet und gehört zu den ältesten bergbauwissenschaftlichen Universitäten weltweit. Sie hat derzeit rund 5600 Studenten und 86 Professoren. Seit einigen Jahren profiliert sich die Bergakademie besonders als Forschungsstandort für die (Rück-)Gewinnung strategisch wichtiger Rohstoffe. Autor: Heiko Weckbrodt

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