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Ostdeutsches Geschäftsklima verbessert sich

Hatten die ostdeutschen Unternehmer ihre Geschäftsaussichten ab Mitte 2014 eher skeptisch beurteilt, hellt sich die Stimmung nun spürbar auf. Abb.: ifo Dresden

Hatten die ostdeutschen Unternehmer ihre Geschäftsaussichten ab Mitte 2014 eher skeptisch beurteilt, hellt sich die Stimmung nun spürbar auf. Abb.: ifo Dresden

Industrie zufrieden, Handel plant jedoch Job-Abbau

Dresden, 22. Dezember 2014. Das Geschäftsklima in Ostdeutschland hat sich wieder aufgehellt. Das hat die jüngste Stimmungsumfrage von „ifo Dresden“ in rund 1200 Unternehmen ergeben. Anscheinend hat die Russland-Ukraine-Krise doch nicht so auf die Geschäftsentwicklung gedrückt wie zunächst gedacht. Auch sorgt der niedrige Ölpreis derzeit für gute Stimmung in der Wirtschaft.

Ifo führt geplanten Personalabbau auf Mindestlohn zurück

Insbesondere die Industrie rechnet sich demnach für die nächste Zukunft gute Umsätze aus. Im Einzel- und Großhandel erwarten die meisten Unternehmer dagegen schlechtere Geschäfte und „wollen ihren Personalbestand in Zukunft kräftiger reduzieren“, teilten die Dresdner Wirtschaftsforscher mit. Sie führen dies vor allem auf den neuen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zurück, der ab 1. Januar 2015 nahezu überall bezahlt werden muss. Gerade aber im Handel gibt es bisher noch recht viele niedrig entlohnte Tätigkeiten. Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

ifo Dresden sagt für Sachsen gutes Wachstum für 2015 voraus

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