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Sinkende Werbeerlöse sorgten für Aus des „Sächsischen Boten“

Abb.: BSF Sächsischer Bote

Abb.: BSF Sächsischer Bote

Verlagschef: Mindestlohn hatte nichts damit zu tun

Dresden, 12. Dezember 2014: Das Aus für die Dresdner Gratis-Zeitung „Sächsischer Bote“ wurde vor allem durch sinkende Werbeerlöse, steigende Kosten für Druck und Papier und die „allgemein schwierige Wettbewerbssituation“ ausgelöst. Der nahende Mindestlohn habe für diese Entscheidung nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt, betonte Geschäftsführer Steffen Schulle – er leitete gemeinsam mit Tobias Schniggenfittig den „Sächsischer Bote Wochenblatt Verlag“ in Dresden.

„Keine wirtschaftliche Perspektive“

Der „Sächsische Bote“ war eine anzeigenfinanzierte Zeitung, die ab 1992 kostenlos in Dresden in die Briefkästen verteilt wurde. Sie gehörte zur Verlagsgruppe der in Chemnitz erscheinenden Abo-Zeitung „Freie Presse“. Ende November erschien die letzte Ausgabe. Danach teilte die Geschäftsführung auf ihrer Internetseite mit, „dass der Sächsische Bote keine wirtschaftliche Perspektive hat“ und daher eingestellt werde. hw

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