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Physiker nimmt James Bond ins Visier

Tausendsassa James Bond (hier das Filmplakat von 1981) liebt Frauen, Gadgets und unglaubliche Stunts. Foto: 007.com/MGM

Tausendsassa James Bond (hier das Filmplakat von 1981) liebt Frauen, Gadgets und unglaubliche Stunts. Foto: 007.com/MGM

Prof. Tolan analysiert in Dresden Stunts des Superagenten

Dresden, 3. November 2014: Es gibt nur wenige Menschen auf dem Planeten, die alles, aber wirklich alles drauf haben, was die Gesetze von Naturwissenschaften und Wahrscheinlichkeit eigentlich verbieten: Filmhelden wie James Bond oder Chuck Norris mähen Bösewichte mit der Geschwindigkeit von Photonen nieder, springen im rasenden Flug in der Luft von Düsenjet zu Düsenjet und treffen mit ihren Kanonen Mücken aus zehn Meilen Entfernung zwischen die Augen. Was die Physik dazu sagt und was aus deren Sicht möglich oder zumindest theoretisch vorstellbar und konstruierbar ist und was bloße Kinolegende bleiben wird, versucht der Dortmunder Experimentalphysiker Prof. Metin Tolan demnächst in Dresden zu beantworten.

Warum der Spion seine Drinks geschüttelt liebt

Prof. Metin Tolan. Foto: Uni Dortmund

Prof. Metin Tolan. Foto: Uni Dortmund

In der Reihe „Wissenschaft im Theater“ lädt Prof. Tolan am 13. November 2014, 19 Uhr, zu seinem Vortrag „Geschüttelt, nicht gerührt! – James Bond im Visier der Physik“ ein. Im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, Glacistraße 28, wird er die Stunts des britischen Superagenten in Filmszenen zeigen und dann physikalisch analysieren. Auch lüftet er das Geheimnis, warum Bond seinen Drink immer geschüttelt statt gerührt haben will (obwohl der Spion in seinen jüngsten Filmen da etwas Gleichgültigkeit entwickelt hat). Veranstaltet wird die populärwissenschaftliche Reihe seit 1999 vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, der Landeshauptstadt und der TU Dresden. Der Eintritt ist gratis. Im Anschluss an den Vortrag wird diskutiert und Wein gesüffelt.

Trekkie und Physiker

Tolan lehrt hauptberuflich an der Uni Dortmund, betätigt sich aber auch als Wissenschafts-Kabarettist und ist ein bekennender Trekkie. In ähnlichen Vorträgen widmete er sich beispielsweise auch schon der Physik des TV-Raumschiffs „Enterprise“. hw

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