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Verband: Bibliotheks-eBücher sind nicht kostenlos

Sonys eReader "PRS T2". Abb.: Sony

Abb.: Sony

Berlin/Frankfurt am Main, 10. Oktober 2014: Mit Blick auf die Furcht der Verleger, der kostenloser eBook-Verleih in öffentlichen Bibliotheken mache den kommerziellen Markt für elektronische Bücher (eBücher) kaputt, hat sich am Rande der Frankfurter Buchmesse der „Deutsche Bibliotheksverband“ (DBV) eingeschaltet. Angesichts eines Medienanschaffungs-Etats von insgesamt 416 Millionen Euro könne man kaum davon reden, dass eBooks in Bibliotheken kostenlos seien, betonte DBV-Vorsitzender Frank Simon-Ritz. Nur würden diese eBooks eben nicht beim Verleih vom Nutzer bezahlt, sondern durch Steuergelder und Jahresgebühren.

Bibliotheks-eBook-Tantieme vorgeschlagen

Ritz schlug derweil eine neue Bibliotheks-Tantieme für den eBook-Verleih vor, mit denen die Bibliotheken durch solch eine Pauschale die Autoren an der eBuch-Nutzung beteiligen könnten. Ähnliches ist bereits für gedruckte Bibliotheksbücher üblich.

Jeder vierte eBook-Leser nutzt eBibliotheken

Laut Erhebungen des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ leiht sich jeder vierte eBook-Leser seine elektronische Literatur in Bibliotheken aus – im Vorjahr waren es erst 17 Prozent. Etwa 16 Prozent leihen zudem eBücher über Verleihdienste kommerzieller Anbieter wie Amazon aus, die meist durch Jahrespauschalen finanziert werden. Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

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