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Sci-Fi-eBook „The Land of Light“: Molly Fyde auf dem Planeten des Erzfeindes

Abb.: Hugh Howey

Abb.: Hugh Howey

Eben erst hat die rebellische Kadettin Molly Fyde entdeckt, dass ihr Raumschiff eine KI-Kopie ihrer Mutter birgt, da landet sie im zweiten Buch der „Bern Saga“ auch schon in ihrem nächsten Abenteuer. Und das führt sie mitten ins Feindesland, ins „Land of Light“: Auf dem Planeten der Alien-Rasse „Drenard“, mit der die Raumflotte der Menschen schon seit Jahren im Krieg befindet und die zu hassen man ihr in der Flotten-Akademie unablässig eingebläut hat. Die Drenard erweisen sich jedoch als vielschichtiger als gedacht – und sie hüten offensichtlich ein wichtiges Geheimnis, das Menschen wie Aliens betrifft.

Puzzle beginnt sich zu fügen

In der Fortsetzung von „Molly Fyde und die Parsona-Rettung“ spinnt Sci-Fi-Autor Hugh Howey das Netz seiner intergalaktischen Verschwörung dichter und wirft dem Leser neue Puzzle-Teile zu, die langsam auch erahnen lassen, was es mit den namensgebenden „Bern“ dieser Romanreihe überhaupt auf sich hat.

Perspektivwechsel bis hin zum Alien-Tier

Gewählt hat Howey in diesem Band allerdings über weite Strecken die Perspektive von Mollys Schwarm und Begleiter Cole, ein kleines Kapitel ist gar aus dem Blickwinkel eines außerirdischen Tieres (Wadi) gezeichnet. Das hat – samt der vielen neuen technologischen Spielereien – seinen ganz eigenen Reiz, ist auch recht spannend geschrieben, wenngleich stilistisch noch nicht ganz auf dem Niveau von Howeys späterer „Silo“-Romanreihe. Das eBuch gibt’s wie schon den Vorgänger nur auf Englisch, ist aber auch mit mittleren Fremdsprach-Kenntnissen flüssig zu lesen und macht Appetit auf mehr. Autor: Heiko Weckbrodt

Hugh Howey: „Molly Fyde and the Land of Light“ (Science Fiction, Teil 2 der Bern-Saga), Eigenverlag Howey 2010, Amazon-Edition (Englisch): 3,08 Euro, ASIN: B0032JSKVW, Leseprobe hier

 

Zum Weiterlesen:

Teil 1: „Molly Fyde und die Parsona-Rettung“

Die Welt ist ein „Silo“

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