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Hälfte der Jugendliche zockt Videospiele lieber gemeinsam

Auch Frauen gehören inzwischen zur festen Klientel der Spieleindustrie. Abb.: Bitkom

Abb.: Bitkom

Berlin, 15. September 2014: Von wegen, Videospiele machen einsam: Die großen Zeiten der LAN-Parties, jener Massen-Computerspielveranstaltungen in Turnhallen, mögen vielleicht vorbei sein, doch für über die Hälfte der Kinder und Jugendlichen machen Videospiele immer noch in Gemeinschaft am meisten Spaß. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ und „Forsa“ unter 962 jungen Deutschen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren ergeben.

Interaktionen beim gemeinsamen Spielerlebnis

„Computerspiele bieten viele Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation, die von Jugendlichen ausgiebig genutzt werden“, kommentierte Spiele-Experte Timm Hoffmann vom Hightech-Verband „Bitkom“ ein. So kann man beispielsweise in ereignisarmen Spielephasen miteinander plaudern, auch bieten viele Spielekonsolen die Möglichkeit, in virtuellen Tennis-, Fußball- oder anderen Sportmatches gegen- oder miteinander anzutreten – eine Alternative für Jugendliche, die keine Turnhalle oder einen Rasenplatz in der Nähe haben.

Ein Drittel spielt gern in einem Raum zusammen

Ein Drittel der Befragten gab übrigens an, bevorzugt in einem Raum zu spielen – zum Beispiel über ein kleines lokales Netzwerk (LAN) zwischen den PCs daheim oder über die Mehrspieler-Optionen und Eingabegeräte heutiger Videospiel-Konsolen. Ein Fünftel vernetzt sich per Internet mit anderen Spielern. Und da viele Spiele auch Sprachnachrichten unterstützen beziehungsweise eine Skype-Verbindung bei schnellen Internetleitungen parallel mitlaufen kann, sind auch direkte Gespräche während des Spiels möglich. Autor: Heiko Weckbrodt

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