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Deutsche Arthouse-Szene sucht im Herbst 2015 Dresden heim

Seit 1906 gibt es an der Ecke von Altenberger und Schandauer Straße Kinovorstellungen. Dort, wo lange die geschlossene Gaststätte "Altenberger Hof" vor sich hingammelte, baute das PK Ost vor fünf Jahren seinen neuen Kino-Kubus, der hier vorn im Foto zu sehen ist. Foto: Heiko WeckbrodtSeit 1906 gibt es an der Ecke von Altenberger und Schandauer Straße Kinovorstellungen. Dort, wo lange die geschlossene Gaststätte "Altenberger Hof" vor sich hingammelte, baute das PK Ost vor fünf Jahren seinen neuen Kino-Kubus, der hier vorn im Foto zu sehen ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Seit 1906 gibt es an der Ecke von Altenberger und Schandauer Straße Kinovorstellungen. Dort, wo lange die geschlossene Gaststätte „Altenberger Hof“ vor sich hingammelte, baute das PK Ost vor fünf Jahren seinen neuen Kino-Kubus, der hier vorn im Foto zu sehen ist. Foto: Heiko Weckbrodt

Bis zu 500 Gäste aus Kultur und Politik zur Programmkino-Preisverleihung erwartet

Dresden, 8. September 2014: Die sächsische Landeshauptstadt wird im Herbst 2015 Gastgeber für die nächste bundesweite Programmkino-Preisverleihung sein. Das hat Sven Weser angekündigt – er ist einer der Betreiber des „Programmkinos Ost“ in Dresden-Striesen, das kürzlich den deutschen Programmkino-Hauptpreis 2014 gewonnen hatte. Weser rechnet mit 400 bis 500 Kinobetreibern, Verleihern, Kulturpolitikern und anderen Gästen.

Gastgeber „Programmkino Ost“ zu klein für Festakt

Sven Weser ist einer der beiden Betreiber des programmkinos Ost in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Sven Weser ist einer der beiden Betreiber des Programmkinos Ost in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

„Keiner unserer Säle ist allerdings groß genug für solch eine Veranstaltung“, räumte der PK-Ost-Betreiber ein – der größte Saal des Filmtheaters fasst „nur“ 205 Besucher. Daher werde man noch nach einem geeigneten Ort für den Festakt suchen. „Da wird im September oder Oktober die ganze Arthouse-Szene in Dresden einrücken.“

PK-Ost-Betreiber: Fühlen uns geehrt

Weser äußerte sich derweil dankbar für den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis, den er gemeinsam mit Ko-Betreiberin Jana Engelmann am 4. September 2014 im bayrischen Starnberg von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in Empfang genommen hatte. „Wir fühlen uns geehrt und sehen dies als Anerkennung für unserer Arbeit in den vergangenen Jahren“, sagte er im Oiger-Gespräch.

Zwar habe das PK Ost bereits mehrfach einen der kleineren Programmkino-Preise erhalten, aber bis zu diesem Jahr niemals den Hauptpreis. Die Jury habe insbesondere das klare Programmprofil des PK Ost gelobt, das sich stark auf das europäische und speziell auch das französische Autorenkino konzentriere. Autor: Heiko Weckbrodt

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