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„Walking Dead“: Zombies knicken ein, Baby gerettet

Jane (rechts) bringt Hung-Clementine in "The Walking Dead" ein paar fiese Tricks gegen attackierende Zombies bei. Abb.: BSF

Jane (rechts) bringt Jung-Clementine in „The Walking Dead“ ein paar fiese Tricks gegen attackierende Zombies bei. Abb.: BSF

Im Staffelfinale des Adventures stehen für Clem harte Entscheidungen an

Endlich erbarmt sich eine und bringt der jungen Clementine ein paar richtig nützliche Tricks gegen die Röchel-Zombies bei: Tritt ihnen erst ins Knie, erklärt die abgebrühte Jane der Elfjährigen, und erst wenn sie aber Boden liegen, stichst Du mit der Ahle zu… Manchmal erinnert Clementine ihre Gesprächspartner und damit den Spieler zwar „I’m just a kid“ („Ich bin nur ein Kind“), doch inzwischen ist die kindliche Heldin der interaktiven Comic-Serie „The Walking Dead“ fast schon eine Anführerin der erwachsenen Überlebenden inmitten der Zombie-Apokalypse um sie herum. Und in den letzten beiden Folgen der zweiten Spiele-Staffel, „Amid the Ruins“ und „No Going Back“ muss sie ein paar besonders harte – und teils recht blutige – Entscheidungen treffen, um ihr eigenes Überleben und das den verwaisten Babys, das ihr anvertraut wurde, zu sichern.

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Interaktiver Comic zum Download

Wer diese Adventure-Reihe noch nicht kennt: „The Walking Dead“ lehnt sich lose an die gleichnamigen Comics und die TV-Serie an. Produziert vom Erfolgs-Studio „Telltale“ („Tales of Monkey Island“, „Sam & Max“), verfolgt sie aber eigene fortlaufende Story, die sich um die Abenteuer der junge Waise Clementine im postapokalyptischen Amerika inmitten von Untoten und meist feindseligen Überlebenden rankt. Die einzelnen Folgen werden als Bezahl-Downloads nach und nach im Internet bereitgestellt (23 Euro pro Staffel via „Steam“) und sind halb Action-Adventure, halb interaktiver Comic-Film. Dabei wirken sich die Entscheidungen des Spielers auf den weiteren Verlauf der Geschichte aus: Helfe ich Kenny, wird er mir später auch helfen, rede ich Jane tröstend zu, ist sie eher bereit, sich der Gruppe anzuschließen und mit mir später gemeinsame Sache zu machen.

Exzellente Dramaturgie

So explizit gewalttätig diese Abenteuer auch oft sein mögen – was sie sicher nicht für jeden akzeptabel machen –, so bestechen sie doch durch andererseits durch eine weit überdurchschnittliche Dramaturgie, Story-Entwicklung und atmosphärische Dichte. Und gerade weil „The Walking Dead“ eben nicht nur ein Spiel ist, sondern seine junge Heldin und die anderen Akteure über nun schon zwei Staffeln dortlaufend entwickelt, wachsen einem die Protagonisten regelrecht ans Herz – was die „Telltale“-Macher nicht daran hindert, selbst vermeintlich unverzichtbare Spielecharaktere auch plötzlich erbarmungslos zu opfern.

Telltale-Spiel zu „Game of Thrones“ naht

In dieser erbarmungslosen Story-Konsequenz fühlt man sich doch gleich an „Game of Thrones“ erinnert, für das „Telltale“ derzeit auch eine Spiele-Umsetzung vorbereitet, auf die man schon sehr gespannt sein darf – ebenso wie auf die nächste Spiele-Staffel von „The Walking Dead“. Autor: Heiko Weckbrodt

The Walking Dead“ – Episoden 2-4 (Amid the Ruins“ & 2-5 „No Going Back“ (Telltale), Staffelfinale zum Internaktiven Comic/Action-Adventure-Serie, erhältlich zum Download für PC (per Steam), PS3, X-Box 360 und iPad, 23 Euro pro Staffel (bei Steam), Englisch mit Untertiteln, keine Jugendfreigabe

 

English Summery:

In the last episodes of the interactive Comic serie „The Walking Dead“ by „Telltale Games“ the young Clementine have to rescue a baby and make some very hard decisions. With the end of season 2 „Telltale“ proofs one mor time as an excellent story teller – Clementine rocks!

 

Zum Weiterlesen:

Ein Mädchen hämmert sich durch

TV-Serie „The Walking Dead“ auf DVD

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