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168 Juniordoktoren in Dresden ausgezeichnet

Auch im "Gläsernen Labor" im Deutschen Hygiene-Museum konnten die Juniordoktoren in spe forschen. Foto: Thomas Scheufler

Auch im „Gläsernen Labor“ im Deutschen Hygiene-Museum konnten die Juniordoktoren in spe forschen. Foto: Thomas Scheufler

Fast jeder 2. Schüler hat Forschungsprogramm geschafft

Dresden, 6. September 2014: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und „Von Ardenne“-Forschungschef Dr. Ulf Seyfert haben heute 168 junge Dresdner als Juniordoktoren ausgezeichnet. Damit hat fast jedes zweite Kind, das sich für dieses Programm angemeldet hatte, das vorgegebene Forschungsprogramm geschafft.

Förderprogramm soll Forscher-Nachwuchs für Dresden sichern

Logo: Netzwerk Wissenschaftsstadt Dresden

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„Mit dem .Juniordoktor’ wollen wir die Neugier unserer zukünftigen Fach- und Führungskräfte wecken“, betonte Hilbert. „Die Region Dresden braucht gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte, um der erfolgreichen Entwicklung als internationaler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiteren Auftrieb zu verleihen. Daher wollen wir den ,Juniordoktor’ schrittweise ausbauen.“

Breite Forschungsinfrastruktur in Dresden nutzbar

Das „Netzwerk Dresden – Stadt der Wissenschaften“ hatte das Förderprogramm für Kinder und Jugendliche vor sechs Jahren das erste Mal gestartet. Für dieses Jahr hatten sich insgesamt rund 350 Schüler der Klassenstufen 3 bis 12 angemeldet, um an ein Jahr lang an mindestens sieben Stationen an der TU und in den zahlreichen außeruniversitären Forschungsinstituten in Dresden solchen Fragen nachzugehen wie: „Warum ist der Himmel blau?“, „Warum ist Blut rot?“, „Was hat es auf sich mit Nelsonknoten und Bomberjacken?“ oder „Kannst Du mit Deinem Handy ein Spiegelei braten?“. Letztlich geht es den Initiatoren darum, in den jungen Dresdnern die Begeisterung für Wissenschaft und Ingenieurskunst zu wecken und sie zu einer Karriere in dieser Richtung zu animieren.

Auch Schülerrlabor und Mitmach-Schaus sollen MINT-Begeisterung wecken

Aufgereiht warten die Geiger-Müller-Zählrohre auf ihren Einsatz. Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse können im Schülerlabor DeltaX ab sofort einen Experimentiertag zum Thema Radioaktivität verbringen. Foto: André Forner

Schülerlabor DeltaX am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Foto: André Forner

Das Programm ist ein Baustein in einer Förderstrategie, mit der die Stadt und die Institute den Forschungsstandort Dresden langfristig stärken wollen. Dazu gehören auch mehrere Schülerlabore und Wissenschafts-Schauausstellungen wie „DeltaX“ in Rossendorf oder das „Erlebnisland Mathe„, „Cool X“ und das „DLR School Lab“ in den „Technischen Sammlungen„. Autor: Heiko Weckbrodt

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