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Telekom kündigt schnelles Internet für Dresden-Strehlen an

Glasfaser bis zum "letzten Meter" gelten als Schlüssel für Tempo 100 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Glasfaser bis zum „letzten Meter“ gelten als Schlüssel für Tempo 200 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Unternehmen verlegt 200 km Glasfasern

Dresden, 26. August 2014: Auch der Dresdner Stadtteil Strehlen soll nun schnelle Internet-Verbindungen über Glasfasern bekommen: Die Telekom will in den nächsten Monaten dort rund 200 Kilometer Glasfasern verlegen, um knapp 5000 Haushalten in Strehlen ab 2015 Ladegeschwindigkeiten bis zu 200 Megabit je Sekunde (Mbs) anbieten zu können, wie das Unternehmen heute ankündigte.

Glasfaser-Netz in Striesen-Blasewitz geht 2015 online

Im Oktober 2013 hatte die Telekom ein solches Projekt, bei dem Glasfasern bis in die Wohnungen („FTTH“-Technik) verlegt werden, bereits für Striesen und Blasewitz gestartet. Dort will der Konzern insgesamt 400 Kilometer Glasfasern verlegen und insgesamt rund 28 000 Haushalte aufrüsten. Scharf geschaltet werden viele dieser Anschlüsse voraussichtlich Anfang 2015.

Telekom investiert ca. 10 Millionen Euro in Glasfaser-Ausbau in Dresden

Die Telekom selbst wollte zwar keine Investitionssummen nennen. Aus Branchenkreisen hieß es aber, dass die Projekte in Striesen, Blasewitz und Strehlen zusammen insgesamt etwa zehn Millionen Euro kosten dürften. Weitere Dresdner Stadtteile werde die Telekom ab dem kommenden Jahr glasfaser-verkabeln.

„Schnelle Zugänge heute unverzichtbar“

„Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar: Deshalb ist der Ausbau wichtig für Dresden-Strehlen“, betonte Telekom-Projektleiter Hendrik König. „Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standortvorteil für die Stadt. Familien, Selbstständige, Arbeitnehmer mit Home Office und Unternehmer im Innenstadtbereich profitieren vom schnellen Internet.“ Die Bauarbeiten werden sich laut Telekom im Bereich zwischen Teplitzer Straße (B172) Wiener Straße, Gellertstraße, Lennéplatz, Tiergartenstraße, Rayskistraße, Elsa-Brändström-Straße und Dohnaer Straße konzentrieren.

Hauseigner müssen zustimmen

Um die Glasfasern bis in die Wohnungen verlegen zu können, müssen allerdings zuvor die jeweiligen Hausbesitzer sogenannte „Nutzungsverträge für lichtwellenbasiertes Grundstücks- und Gebäudenetz“ (NVGG) unterschreiben. Dazu schwärmen nun Telekom-Vertriebsleute in Strehlen aus. Informationen könne man aber auch über die kostenfreie Telefonnummer 0800/77 33 888 erhalten, hieß es vom Unternehmen. Weitere Anlaufstellen seien die Telekom-Shops Prager Straße 7 (Tel. 0351-4393811) und im Kaufpark Dresden-Nickern, Dohnaer Straße 246 (Tel. 0351-2727581).

Tempo-Kluft zwischen Theorie und Praxis bei Glasfasern geringer

Interessant sind Geschwindigkeiten um die 200 Mbs vor allem für Vielnutzer, für Videotelefonie, Internetfernsehen und ähnlich datenlastige Anwendungen. Zum Vergleich: Per Kupferkabel sind heute Download-Geschwindigkeiten bis 16 Mbs möglich, wobei das praktische Tempo meist deutlich niedriger liegt. Über VDSL, das bereits über weite Strecken mit Glasfasern arbeitet, sind heute bis zu 50 Mbs üblich, hier ist der Unterschied zwischen theoretischem und praktischem Tempo auch meist nicht sehr groß. Autor: Heiko Weckbrodt

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