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Dresdner DAS-Reaktoren sieben Kosmetikwasser

In den Bioreaktoren von DAS Dresden stecken Tausende Kugeln als Heimstatt für die Mikro-Putzteufel. Foto: DAS

In den Bioreaktoren von DAS Dresden stecken Tausende Kugeln als Heimstatt für die Mikro-Putzteufel. Foto: DAS

Mikroorganismen säubern Mix aus Duftstoffen und Ölen

Dresden/Georgensgmünd, 1. Juli 2014: Salben, Cremes und Lippenstifte sollen für Schönheit sorgen, bei ihrer Produktion entstehen jedoch Reste aus Duft- und Farbstoffen, ätherischen Ölen, Emulgatoren und Tensiden, die normale städtische Kläranlagen schnell überfordern. Die Dresdner Entsorgungstechnik-Firma DAS hat deshalb nun an den mittelfränkischen Kosmetikhersteller Emil Kiessling GmbH in Georgensgmünd eine Abwasser-Behandlungsanlage geliefert, die normalerweise reichen wurde, um eine Kleinstadt mit 5000 Einwohner zu klären.

Die Firma Kiessling produziert etwa 1500 Produkte nach über 600 Rezepturen. „Das hat zur Folge, dass sich die anfallende Abwassermenge sowie die Zusammensetzung der Schadstofffracht ständig verändern“, betonte René Reichardt von der DAS Environmental Expert GmbH. Die Dresdner haben den Franken deshalb eine adaptive Anlage geliefert, die chemisch-physikalische und mikrobiologische Klärstufen kombiniert. Sie verbraucht laut DAS-Angaben bis zu 45 Prozent weniger Energie als Anlagen vergleichbarer Größe. hw

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