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Gewinnsprung für TSMC

Abb.: TSMC

Abb.: TSMC

Taiwanesische Halbleiter-Foundry hochprofitabel

Hsinchu, 18. April 2014: Vor allem die starke Nachfrage für Mobilelektronik-Chips hat dem taiwanesischen Halbleiter-Auftragsfertiger „TSMC“ im ersten Quartal 2014 gute Geschäfte beschert: Der Umsatz klettere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent auf 148,2 Milliarden Taiwan-Dollar (3,5 Milliarden Euro), der Nettogewinn sogar um 21 Prozent auf 47,9 Milliarden Taiwan-Dollar (1,1 Milliarden Euro). Setzt man Gewinn und Umsatz in Beziehung, ist das Unternehmen mit einer Gewinn-Quote von 32,3 Prozent nun ähnlich profitabel wie Apple oder Intel in ihren besten Jahren.

Starke Nachfrage für Mobil-Chips

TSMC-Finanzchefin Lora Ho führte die guten Ergebnisse auf die starke Nachfrage von Kunden zurück, die sich insbesondere Chips für Computertelefone (Smartphones), Tablettrechner und ähnliche mobile Geräte bestellten. Generell herrsche in der Mikroelektronik-Branche nun eine optimistischere Stimmung, viele Unternehmen würden nun auch ihre Halbleiter-Lager wieder füllen.

TSMC und Glofo profizieren weiter vom Foundry-Trend

TSMC ist der weltgrößte Auftragsfertiger (Foundry) und profitiert ähnlich wie der zweitplatzierte Konkurrent Globalfoundries (GF) vom generellen Trend vieler Halbleiter-Unternehmen, auf eigene Chipfabriken zu verzichten und ihre Schaltkreis-Entwürfe in Foundries fertigen zu lassen. TSMC und GF sind dabei nahezu die einzigen Foundries, die neueste Halbleitertechnologien beherrschen. So machen 28-Nanometer-Chips inzwischen über ein Drittel der TSMC-Lieferungen aus, das Unternehmen hat dafür mehrere Mega-Fabriken in Taiwan hochgefahren. GF wiederum hat seine Highend-Werke in Dresden und in Malta bei New York. Autor: Heiko Weckbrodt

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Glofo behauptet 2. Platz im Foundry-Markt

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