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Mini-Aliens auf Saturn-Mond vermutet

So etwa könnte das Innere des Saturn-Mondes "Enceladus" mit seinem Ozean unter der Eiskruste aussehen. Visualisierung:   NASA/JPL-Caltech

So etwa könnte das Innere des Saturn-Mondes „Enceladus“ mit seinem Ozean unter der Eiskruste aussehen. Visualisierung:
NASA/JPL-Caltech

Sonden entdecken Untergrund-Ozean in Enceladus

Sonnensystem, 3. April 2014: Die Raumsonde „Cassini“ und das „Deep Space Network“ haben einen Ozean unter der Eiskruste des Saturnmondes „Enceladus“ entdeckt. Das hat heute die NASA mitgeteilt. Es sei nicht auszuschließen, dass dort außerirdische Mikroben leben.

Salzwasser und organische Moleküle nachgewiesen

Denn bereits im Jahr 2005 gab es dafür erste Indizien: Damals fand „Cassini“ am Südpol des Saturnmondes Wasserstrahlen – und die enthielten, wie Analysen von Cassini-Projektwissenschaftlerin Linda Spilker inzwischen ergeben hatten „Salzwasser und organische Moleküle, die chemischen Basiszutaten für Leben“, so Spilker. Und nun haben Gravitationsvermessungen durch die Raumsonde nachgewiesen, dass es einen ganzen Ozean unter der Eiskruste von „Enceladus“ gibt.

„Bewohnbare Zone“ war bisher eventuell zu eng gedacht

Möglicherweise müsse man demnächst die Definition „bewohnbarer Zonen“ in Sternensystemen überdenken, erklärte die Forscherin. Der beringte Riesenplanet Saturn umkreist die Sonne in einem mittleren Abstand von 1,43 Milliarden Kilometern – und damit weit außerhalb der Zone, innerhalb derer nach bisherigen Annahmen flüssiges Wasser und damit Leben als möglich erschien. Autor: Heiko Weckbrodt

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