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IHK Dresden: Schrumpfende EU-Gelder in Innovations-Programme stecken

Fast 3 % des Bruttoinlandsproduktes fließen in Sachsen in Forschung und Entwicklung - wobei der Staat anteilig mehr invesitiert als die Wirtschaft. Diese Innovationsausgaben haben wohl beigetragen, dass Wirtschaftskraft und Exportquote im ostdeutschen Vergleich vorn liegen. Abb.: SMWA

Abb.: SMWA

Knapp 900 Millionen sollen in Förderprogramme fließen

Dresden, 13, März 2014: Knapp 900 Millionen Euro aus den schrumpfenden EU-Fördertöpfen soll der Freistaat Sachsen bis 2020 in die Innovationsförderung der sächsischen Wirtschaft stecken. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden gefordert.

Sachsen bekommt 1/3 weniger von Brüssel

Hintergrund: In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 erhält Sachsen rund ein Drittel weniger Entwicklungshilfe aus Brüssel, nämlich etwa 2,75 statt vier Milliarden Euro in der vorherigen Förderperiode. Laut IHK sollen davon 528 Millionen Euro in ein Programm für Forschungs- und Entwicklungsförderung in der Wirtschaft gesteckt werden. Mit weiteren 349 Millionen Euro wolle man die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen stärken.

Damit die Gelder letztlich auch fließen können, ist Sachsen nun gefordert, diese „Operationellen Programme“ vollständig und fristgerecht bei der EU einzureichen, forderte IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann. „Innovative Ideen allein führen nur selten zu Erfolgen, ihre Umsetzung und Etablierung am Markt bedarf immer auch einer soliden Finanzierung.“ Autor: Heiko Weckbrodt

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