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Dresdner Sinfoniker vertonen Nationalepos der Turkvölker

Auszug aus dem in der SLUB Dresden verwahrten Originalhandschrift des Turkvolk-Nationalepos' "Dede Korkut". Repro: SLUB

Auszug aus dem in der SLUB Dresden verwahrten Originalhandschrift des Turkvolk-Nationalepos‘ „Dede Korkut“. Repro: SLUB

Einziges Original von „Dede Korkut“ verwahrt SLUB in Dresden

Dresden, 10. Januar 2014: Die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek SLUB und die Dresdner Sinfoniker werden ihre intermediale Zusammenarbeit fortsetzen: Nachdem die Sinfoniker bereits Ende 2012 mit einem Apokalypse-Konzert in der Bibliothek den angeblich in der Dresdner Maya-Handschrift prophezeiten Weltuntergang vertont hatten, wollen die Künstler um Markus Rindt nun eine weitere wertvolle Handschrift aus den SLUB-Beständen zum musikalischen Leben erwecken: Sie geben am 8. Februar, 20 Uhr, im Festspielhaus Hellerau ein Premierenkonzert „Dede Korkut – Die Kunde von Tepegöz“. Die gleichnamige Schrift gilt laut SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger als ein Nationalepos aller Turk-Völker. „Das ist für diese Völker das, was für uns Deutsche das Nibelungenlied ist“, sagte er.

„Dede Korkut“ ist ein Zyklus aus zwölf Erzählungen, die sich um den gleichnamigen Magier ranken. Diese ursprünglich nur mündlichen Geschichten wurden wahrscheinlich im Mittelalter schriftlich fixiert, das einzig erhaltene originale Exemplar verwahrt die SLUB. Autor: Heiko Weckbrodt

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