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„Need for Speed Rivals“: Es wird wieder geheizt

Easer oder Bulle: Der Spieler hat die Wahl. Abb.: EAEaser oder Bulle: Der Spieler hat die Wahl. Abb.: EA

Easer oder Bulle: Der Spieler hat die Wahl. Abb.: EA

Wer zögert, hat verloren: Im jüngsten Ableger der Rennspiel-Reihe „Need for Speed“ (NFS) wird am Steuer von Porsche, Mustang und Co. stärker herausgefordert denn je, tritt man in „Rivals“ doch vor allem gegen menschliche Gegenspieler an und nicht gegen sture Computergegner.

Riesige virtuelle Landschaften zum Rasen

In der großzügig dimensionierten virtuellen Welt von Redview County können wir wieder mal als Verkehrs-Rowdy oder Streifenpolizist mit hochgetunten Straßenwagen um die Wette brettern – und haben dafür einige Geräte an Bord, die die deutsche Polizei sofort einziehen würde: EMP-Geber beispielsweise, mit denen wir einen elektromagnetischen Impuls aussenden und damit die Elektronik gegnerischer Fahrzeuge lahmlegen können und viele andere Verfolgungs- und Störtechnologien, die wir uns mit wachsendem Spielfortschritt in der Garage kaufen können.

Werbevideo (EA):

Über 60 Sportwagen verfügbar

Wie von der NFS-Serie gewohnt, glänzt auch „NFS Rivals“ mit grandioser Optik und tollen Grafikeffekten, untermalt von aufputschender Hindergrundmusik. Auch können wir unsere Wagen sehr weit in Farbe, Felgen, Ausstattung und dergleichen individualisieren. Insgesamt stehen uns dafür über 60 Sportautos mit Straßenzulassung zur Verfügung, deutsche ebenso wie amerikanische.

Lahmgelegt: Diesen Rowdy hat ein EM-Impuls der Polizeistreife getroffen. Abb.: EA

Lahmgelegt: Diesen Rowdy hat ein EM-Impuls der Polizeistreife getroffen. Abb.: EA

Die starke Ausrichtung auf der Spiel per Internet gegen andere NFS-Zocker ist freilich Geschmackssache: Man wird zweifellos mehr gefordert, da Menschen nun mal cleverer steuern als Computer, andererseits muss man jedesmal auf Mitspieler warten, bevor man losdüsen kann – da war das Rennen gegen Computergegner in früheren NFS-Teilen doch besser für ein schnelles Spiel geeignet. Auch ist die voreingestellte Tastenbelegung für die PC-Version eher seltsam, sie kann aber umkonfiguriert werden.

Fazit: Optisch top

Wie von NFS gewohnt, setzt auch der aktuelle Ableger wieder mal Maßstäbe in puncto realistischer Grafik. Die starke Orientierung auf Netzwerkspiele dürfte nicht Jedermanns Sachse sein. Autor: Heiko Weckbrodt

„Need for Speed Rivals“ (EA), Rennspiel, USK 12

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