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Immer mehr Sachsen lesen Nachrichten elektronisch

Vor allem für Jüngere sind die "sozialen Netzwerke" auch Nachrichten-Portale. Abb.: Bitkom

Vor allem für Jüngere sind die „sozialen Netzwerke“ auch Nachrichten-Portale. Abb.: Bitkom

Kamenz, 11. Dezember 2013: Knapp zwei Drittel aller Internetnutzer in Sachsen lesen Nachrichten und Zeitungen in elektronischer Form, sei es nun direkt im Netz oder per App. Damit hat sich der Anteil der eNachrichten-Freunde im Freistaat seit 2007 nahezu verdreifacht, wie aus einer Auswertung des Statistischen Landesamtes Sachsen in Kamenz für die Jahre 2007 bis 2012 hervorgeht.

Auch TV und Radio zunehmend per Netz

Auch beim Fernsehen und Radiohören schwenken die Sachsen zunehmend ins Internet um: Gaben vor sechs Jahren erst 18 Prozent der befragten Netznutzer an, TV und Rundfunk im Internet zu nutzen, waren es im Jahr 2012 bereits 38 Prozent. Neuere Auswertungen liegen leider noch nicht vor, aber es dürfte wohl von einem weiteren Anstieg auszugehen sein. Autor: Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Jüngere nutzen Facebook & Co. als Nachrichtenstuben

4 Kommentare

  1. NEIN, wirklich? Großartige Recherche, ist ja auch überhaupt nicht schon seit Jahren bekannt … Ich rufe den armen Zeitungs-Abo-Andrehern im Konsum auch immer gerne zu „Nein Danke, ich habe Internet“.

      • Wie meine Sie das? Ich meine Statistiken über die Nutzung elektronischer Geräte sind doch alt, und da kam bestimmt auch irgendwo Deutschland drinne vor und vllt. auch Sachsen … Also bringen wir jetzt jedes Jahr so eine Meldung raus? Sorry, aber das wird sich auch nicht mehr ändern, es sei denn alle jungen Menschen sterben aus.

        • Also ich persönlich finde ja, wenn neuere Zahlen vorliegen, sollte man sie sich auch angucken, weil Entwicklungen ständig im Fluss sind. Denken Sie nur beispielsweise an das Aufkommen der Netbooks: Die knackten erst eine Absatzmarke nach der anderen, dann kam Apple mit seinem iPad – und allo riefen plötzlich nach Tablets (die es ja auch schon seit vielen Jahren gab) und der Netbook-Markt brach dramatisch ein. Hier im konkreten Fall haben die jetzt veröffentlichten Statistiken von den Kamenzern natürlich den Nachteil, dass sie nur bis 2012 reichen – aber das ist leider oft so, wenn es um regionale Auswertungen geht.

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