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Leybold Optics Dresden kündigt Mitarbeitern

Nicht mehr genug gefragt: Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik. Abb.: Leybold Optics

Nicht mehr genug gefragt: Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik. Abb.: Leybold Optics

Belegschaft erbost: Erst von Mutter auf Solar getrimmt, dann fallen gelassen

Dresden, 26. November 2013: Die rund 80 Mitarbeiter in der Dresdner Fabrik des Anlagenherstellers Leybold Optics haben inzwischen ihre Kündigung bekommen – bis dato gibt es auch keinen Sozialplan, um die Entlassungen sozial abzufedern. Das geht aus Informationen aus der Belegschaft hervor, die uns vorliegen. Das Unternehmen selbst und insbesondere auch der Schweizer Mutterkonzern Bühler hatte sich dazu nicht näher äußern wollen, als sie die Schließung des Standorts Dresden ankündigten.

Laut unseren Informationen ist die Belegschaft sehr enttäuscht darüber, von Bühler „fallen gelassen“ worden zu sein: Ursprünglich sei das Dresdner Werk nämlich recht erfolgreich auf Sondermaschinen zum Beispiel für Institute spezialisiert gewesen. Als die Solarbranche boomte, habe die Muttergesellschaft den Sondermaschinenbau immer mehr nach Alzenau verlagert und den Standort Dresden auf Anlagen für die Photovoltaik-Industrie umorientiert. Seitdem die am Boden liege, sei auch Dresden immer mehr unter Druck geraten – doch statt nach einem alternativen Konzept zu suchen, habe Leybold Optics Alzenau beziehungsweise die Muttergesellschaft Bühler – die Leybold erst 2012 übernommen hatte – den Dresdnern gekündigt. Autor: Heiko Weckbrodt

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