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Bitkom: Musik-TV wandert ins Internet

Musikclip-Portale wie QTom erfreuen sich hoher Beliebtheit im Netz. Abb.: BSF

Musikclip-Portale wie QTom erfreuen sich hoher Beliebtheit im Netz. Abb.: BSF

Berlin, 23. Oktober 2013: Während die klassischen Musik-Fernsehsender der 1980er und 90er Jahre wie MTV und Viva fast nur noch Seifenopern, Trickfilme und „Reality Shows“ zeigen, spielt sich das Geschäft mit den Videoclips inzwischen größtenteils im Netz ab: 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland schauen sich zumindest gelegentlich Musik-Clips auf Youtube, Vimeo, QTom oder anderen Internetplattformen an. Unter den Internetnutzern aller Altersgruppen ist es immerhin mehr als jeder Zweite. Das hat eine „Aris“-Umfrage im Auftrag des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ ermittelt.

Viele Netzplattformen auch als App verfügbar

„Das Musikfernsehen wandert ins Internet“, schätzte Timm Hoffmann, Audio-Experte beim Bitkom, ein. Die Jüngeren schätzen insbesondere die große Vielfalt an Musikclips, die im Internet meist gratis verfügbar ist, die große Bandbreite von Pop bis Independent und anderen – selbst kleinen – Sparten. Zudem können die Nutzer der Netzplattformen selbst entscheiden, wann sie welches Musikvideo anschauen – anders als im Fernsehen. Auch sind die meisten dieser Plattformen auch als App für Computertelefone und Tablettrechner – und damit auch unterwegs – aufrufbar. Umgekehrt lassen sie sich auch meist auf Fernsehern abspielen. Heiko Weckbrodt

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