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Europäischer Forschungspreis für Dresdner Instituts-Chef Eckert

Prof. Jürgen Eckert. Foto: Christan Hüller, IFW

Prof. Jürgen Eckert. Foto: Christan Hüller, IFW

„ERC Advanced Grant“ ist mit 2,5 Mio. € dotiert

Dresden, 28. September 2013: Für seine Arbeiten an sowohl hochfesten wie auch gut formbaren Hightech-Werkstoffen für Turbinen, Generatoren und andere Anlagen hat der Dresdner Wissenschaftler Prof. Jürgen Eckert nun einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten Preis des Europäischen Forschungsrates ERC zugebilligt bekommen. Mit den Mitteln aus diesem „ERC Advanced Grant“ soll der wissenschaftliche Direktor des „Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) Dresden die Entwicklung von metallischen Gläsern und nanostrukturierten Legierungen weiter vorantreiben, heißt es in einer IFW-Mitteilung.

Experimente mit metallischen Gläsern und Nanostrukturen

Um seine Legierungen fest und formbar zu machen, will der Forscher unter anderem Metallschmelzen so schnell abkühlen, dass sie ähnlich wie Glas amorph erstarren, also die Atome keine Zeit finden, sich zu Gittern zu fügen. Auch experimentiert er mit eingebetteten Nanopartikeln, um die Werkstoffeigenschaften genau zu steuern. Eingesetzt werden metallische Gläser heute erst punktuell, zum Beispiel für Laptop-Abschirmungen oder in den Diebstahlsicherungen von Kaufhäusern. hw

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