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Blizzard schließt Diablo-Auktionshaus im März 2014

Abb.: Blizzard

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Paris, 26. September 2013: Durchgesickert war der Plan bereits seit längerem, nun hat die Spieleschmiede Blizzard („Starcraft„, „Warcraft“) auch offiziell einen Termin genannt: Ab 18. März 2014 gibt es in dem Rollenspiel „Diablo III“ kein Auktionshaus mehr, in dem die Spieler bisher gegen Spielgeld oder echtes Geld Rüstungen, Waffen und andere Goodies für ihre Diablo-Charaktere ver- und ersteigern konnten.

Destruktive Goldfarmer-Effekte bereits von „World of Warcraft“ bekannt“

Auktionshäuser in Spielen können für Spielschmieden Teil ihres Geschäftsmodells sein, indem sie für stetige Umsätze sorgen. Andererseits ist gerade Blizzard schon lange bekannt, dass solche Börsen den Erlebniswert von Spielen untergraben können, in denen zahlreiche Teilnehmer allein und in Gruppen agieren. In „World of Warcraft“ zum Beispiel erlangten chinesische „Goldfarmer“ zweifelhafte Berühmtheit: Spieler, die den ganzen Arbeitstag lang vor dem Computer saßen, um auf oft recht unkolligiale Weise anderen Spielern Monstern wegzuschnappen, die viel Beute versprachen – um dann die Spielebeute massenhaft in echtes Geld umzurubeln.

„Monster umnieten, um tolle Beute zu machen“

Blizzard begründete seinen neuesten Schritt jedenfalls damit, dass es immer klarer geworden sei, „dass die Vorteile des Auktionshaussystems und seine Verwendung durch viele Spieler auf der ganzen Welt den Kern dessen untergraben haben, was Diablo ausmacht: Monster umzunieten, um tolle Beute abzustauben.“ Heiko Weckbrodt

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