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Amazons neues Tablet „Kindle Fire HDX“ schneller und leichter

Kindle Fire HDX. Foto: Amazon

Kindle Fire HDX. Foto: Amazon

„Mayday“-Knopf holt Hilfe per Videotelefonie

Seattle, 25. September 2013: Das Internetkaufhaus „Amazon“ setzt mit seinem neuen Tablettrechner die Konkurrenz um Apple & Co. erneut unter Druck: Das „Kindle Fire HDX“ wird von mit einem Vierkern-Prozessor „Snapdragon 800“ mit 2,2 Gigahertz angetrieben, soll um ein Drittel leichter als seine Vorgänger sein und wird laut Amazon-Angaben mit deutlich verbesserten Bildschirmen der Größenklassen 7 und 8,9 Zoll ausgestattet. Auch wirbt das in Seattle ansässige US-Unternehmen mit neuen Hilfefunktionen wie dem „Mayday“-Knopf, mit dem sich der Nutzer bei Bedarf einen Amazon-Mitarbeiter direkt per Videotelefonie auf den Bildschirm holen kann.

Amazon will mit neuem Tablet auch in den Unternehmensmarkt

Außerdem wirbt Amazon mit allerlei Funktionen, die seinen neuen Tablettrechner auch für den Einsatz in Unternehmen interessanter machen soll. Dazu sollen zum Beispiel Verschlüsselungsfunktionen gehören. Als Betriebssystem kommt das hauseigene und erneuerte Fire OS 3.0 „Mojito“ zum Einsatz, das neben neuen Funktionen anscheinend auch besser mit normalen Android-Apps kompatibel ist.

Altes Kindle wird preisgesenkt, noch keine Angaben zum Europa-Start

Amazon hat seine neue Tablet-Generation vorerst nur für die USA angekündigt, dort soll die Auslieferung – je nach Modell – ab Oktober beginnen. Das Kindle Fire HDX werde je nach Ausstattung und Größe zwischen 229 und 479 Dollar kosten – womit sich die Kindle-Familie langsam dem iPad-Preissegment annähern würde. Im gleichen Zug will Amazon den Preis für das Vorgängermodell Kindle Fire HD – in einer überarbeiteten Variante – von 199 auf 139 Dollar senken. Preise und Markstart für den Verkauf in Europa nannte das Unternehmen noch nicht. Zu erwarten ist allerdings, dass die US-Preise dann im Verhältnis 1 zu 1 in Euro „umgerechnet“ werden. Heiko Weckbrodt

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