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Franzosen spielen Apollo-Mondmission unterm Mittelmeer nach

ESA-Astronaut Jean-François Clervoy spielt unter Wasser die Mondlandung der Amerikaner nach. Foto: Alexis Rosenfeld, ESA

ESA-Astronaut Jean-François Clervoy spielt unter Wasser die Mondlandung der Amerikaner nach. Foto: Alexis Rosenfeld, ESA

Marseille, 11. September 2013: Französische Astronauten der europäischen Raumfahrtbehörde ESA haben auf dem Grund des Mittelmeers die Mondmission von Neil Armstrong und Buzz Aldrin nachgespielt – als Unterwasser-Simulation. 44 Jahre nach der echten Apollo-11-Reise zum Mond übernahmen Jean-François Clervoy und Hervé Stevenin die Rollen der früheren NASA-Astronauten.

Anzug-Auftrieb simuliert geringe Schwerkraft auf dem Mond

Die geringere Schwerkraft auf dem Erd-Trabanten (auf dem Mond herrscht nur ein Sechstel der Erd-Gravitation) simulierten sie durch spezielle Auftriebseinstellungen an ihren aufgemotzten russischen Raumanzügen. Die Franzosen sammelten sogar Bodenproben wie seinerzeit die Amerikaner auf dem Mond. Was sie dabei auf dem Grund des Mittelmeers vor Marseille fanden, teilte die ESA indes nicht mit.

Video vom viorherigen Test in einem künstlichen Becken (Video: Peter Weiß):


Apollo 11 Under the Sea – Pool Trials large von COMEX_SA
Perspektivisch ist die Simulation aber mehr als ein Fan-Spiel, sondern soll Wege aufzeigen, um künftige Astronauten besser auf Raummissionen vorzubereiten. Heiko Weckbrodt

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