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TU Dresden stellt auf IAA Leicht-Elektroauto „InEco“ vor

Das Leichtbau-Elektroauto "InEco" vor eine Hochspannungs-Testpilz an der TU Dresden. Foto: TUD

Das Leichtbau-Elektroauto „InEco“ vor einem Hochspannungs-Testpilz an der TU Dresden. Foto: TUD

Mischbauweise mit Karbon, Stahl und Sandwich-Teilen

Dresden/Frankfurt am Main, 5. September 2013: Leichtbauingenieure der TU Dresden wollen in der kommenden Woche auf der „Internationalen Automobilausstellung“ (IAA, 12.-22 September 2013) in Frankfurt Main erstmals ihr nur 900 Kilogramm schweres Elektroauto „InEco“ in fahrbereitem Zustand der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Besondere an dem Viersitzer ist seine leichte Mischbauweise aus wenigen Einzelbauteilen, bei der unter anderem Kohlenstofffaser-Stahl-Verbundstoffe und Materialien in Sandwich-Aufbau zum Einsatz kommen. Innovativ sind laut Uni auch die unfallsicherere, klimatisierte Batterie und der ökologisch orientierte Materialeinsatz.

Klimatisierter Akku, allerdings nur 120 km Reichweite

Das von einem 120-PS-Elektromotor angetriebene Fahrzeug erreicht bis zu Tempo 160 und hat derzeit mit seinem klimatisierten Lithium-Ionen-Akku eine Reichweite von 120 Kilometern – ist also eher für den Stadtverkehr gedacht. Die eingesetzten Leichtbauteile haben laut TU-Angaben eine Masse-Ersparnis von bis zu 75 Prozent gegenüber herkömmlichen Lösungen ermöglicht, ohne bei Crash-Tests zu versagen.

Video der TU Dresden über das InEco-Projekt:


An dem mit EU-Mitteln geförderten Projekt sind das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden, die Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS) und ThyssenKrupp beteiligt. Das Auto selbst ist weniger als Vorstufe zu einem Serienwagen, sondern eher als Demonstrator für künftige Leicht-Fahrzeugentwicklungen gedacht. Heiko Weckbrodt

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