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„Phablets“: Trend in Asien geht zu Mini-Tablettrechnern

Im OLED-Smartphone "Galaxy Note" hat Samsung bereits Novaled-Technologien eingebaut. Abb.: Samsung

Gehörte zu den ersten „Phablets“: Das „Galaxy Note“ von Samsung. Inzwischen gibt es viele Billig-Derivate in Asien. Abb.: Samsung

Erstmals mehr Phablets als Tablets verkauft

Hongkong, 1. September 2013: In Asien entwickeln sich „Phablets“ zum Megatrend: Dort wurden im vergangenen Quartal erstmals mehr solcher Zwischenformen zwischen Smartphones und Tablets verkauft als klassische Tablettrechner, wie das Marktforschungs-Unternehmen „International Data Corporation“ (IDC) berichtet.

Zwischenform von Tablet und Smartphone

Der Vorteil dieser Phablets: Man kann mit ihnen telefonieren, zugleich aber sind sie mit Bildschirmgrößen zwischen fünf bis sieben Zoll besser zum Surfen, Spielen und für Multimedia-Anwendungen geeignet sind als klassische Computertelefone. Zum Vergleich: Ein Standard-iPad hat einen 9,7-Zoll-Bildschirm, ein iPhone 5 ein Display mit vier Zoll Diagonale. Apple-Konkurrent Samsung gehörte zu den ersten Anbietern solcher Phablets (Beispiel: „Galaxy Note“), die sich nun steigender Beliebtheit erfreuen.

Phablets erobern nun auch China und Indien

Diese Zwischenform sei zuerst in Südkorea, Hongkong und Singapur angeboten worden, betonte Melissa Chau von IDC. Nun erobere sich das Phablet Wachstumsmärkte wie China und Indien, wo – anders als in Europa und Nordamerika – die wenigsten Käufer genug Geld haben, um sich teure große Marken-Tablets oder gar mehrere Geräte unterschiedlicher Größenklassen zuzulegen. Daher stoßen dort auch lokale Anbieter in dieses Marktsegment und bieten recht preisgünstige Phablets an. Daraus erklärte sich auch das überdurchschnittliche Wachstum dieser jungen Geräteklasse in Asien, so IDC. Heiko Weckbrodt

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