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China plant neue Solarkraftwerke für 25 Gigawatt

Die Führung in Peking will vor allem in der Inneren Mongolai neue Solarkraftwerke bauen lassen. Hier eine fpür 300 Megawatt projektierte Anlage bei Hohot im Norden Chinas. Foto: SEMI

Die Führung in Peking will vor allem in der Inneren Mongolai neue Solarkraftwerke bauen lassen. Hier eine fpür 300 Megawatt projektierte Anlage bei Hohot im Norden Chinas. Foto: SEMI

Regierung dringt zugleich auf Konsolidierung der eigenen Industrie

Peking, 18. August 2013: Bis zum Jahr 2015 sollen sich die Kapazitäten der chinesischen Solarkraftwerke mehr als verdreifachen. Das hat der chinesische Staatsrat laut einem Bericht des Halbleiterverbands „SEMI“ beschlossen. Demnach soll sich die installierte Gesamtleistung in den kommenden zweieinhalb Jahren um 25 auf dann bis zu 35 Gigawatt erhöhen. Zugleich dringt die zentrale Wirtschaftsführung auf eine Konsolidierung der eigenen Photovoltaik-Industrie und will insbesondere veraltete Zulieferer von Polysilizium dicht machen.

Hohe Binnennachfrage in China könnte Dumping-Streit mit EU entschärfen

Wesentliche Hoffnungen setzt die chinesische Wirtschaftsführung in ihrem Ökostrom-Konzept insbesondere auf die das Gebiet um die Stadt Hohot in der „Inneren Mongolei“ im Norden Chinas. Diese – teils von Wüsten und Steppen geprägte – Region gilt als unterentwickelt, ist aber aus Sicht von Peking geografisch gut geeignet, um große Solarkraftwerke aufzunehmen. Möglicherweise könnte eine solcherart gesteigerte Binnennachfrage für im Lande produzierte Photovoltaik-Module auch den Konflikt mit den USA und der EU entschärfen, die den chinesischen Modulfabriken Dumping-Politik vorwerfen und mit Strafzöllen drohen. Heiko Weckbrodt

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