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Infineon erholt sich

Abb.: Infineon

Abb.: Infineon

Halbleiter-Umsatz wieder über einer Milliarde

Neubiberg/Dresden, 30. Juli 2013: Beim deutschen Halbleiterhersteller „Infineon“ verbessert sich die Lage wieder: Das Unternehmen ist im vergangenen Quartal profitabler geworden und hat wieder die Milliarden-Grenze beim Umsatz überschritten. Das teilte Konzern-Chef Reinhard Ploß im Infineon-Hauptquartier in Neubiberg bei München mit. Insbesondere die Leistungs- und Automobilelektronik des Unternehmens war verstärkt gefragt.

Insgesamt kam Infineon in seinem dritten Geschäftsquartal 2013 (April, Mai., Juni) auf 1,022 Milliarden Euro Umsatz –drei Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Konzernüberschuss betrug 77 Millionen Euro, also sechs Prozent weniger als vor einem Jahr, aber mehr als doppelt soviel wie in den ersten drei Monaten des Jahres 2013.

Konzernchef: Augenmerk gilt weiter der Profitabilität

„Infineon hat sich gut erholt und ist wieder gewachsen. Unsere Strategie geht auf“, sagte Ploß mit Blick auf den Sanierungskurs und die Ausgabekürzungen, die er dem Unternehmen verordnet hatte. „Unser Augenmerk gilt weiterhin der Profitabilität.“

Die Dresdner Werke von Infineon gelten als gut ausgelastet und waren daher nur vergleichsweise wenig von den Investitionskürzungen betroffen. Allerdings wurde der Ausbau der neuen Dünnwafer-300mm-Fabrik für Leistungshalbleiter etwas gebremst. Da aber gerade Leistungshalbleiter derzeit bei Infineon ein besonders stark wachsendes Geschäftsfeld sind, dürfte dies wohl nicht von langer Dauer sein. Heiko Weckbrodt

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