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Dresdner Elektronikforscher schreiben Kunstpreis „Cool Silicon Art Award 2013“ aus

"Chinesische Gotik" hat der Finalist Alexander Gutsche seinen Wettbewerbsbeitrag genannt. Abb.: Cool Silicon

Finalisten-Beitrag „Chinesische Gotik“ von Alexander Gutsche aus dem 2011er Wettbewerb. Abb.: Cool Silicon

Dresden, 29. Mai 2013: Das Dresdner Elektronik-Spitzenforschungprojekt „Cool Silicon“ schreibt in diesem Jahr erneut einen mit 10.000 Euro dotierten Kunstpreis „Cool Silicon Art Award“ aus. Wie die Forscher mitteilten, werden die zehn Finalisten des Wettbewerbs ihre Werke, die sich mit den Berührungspunkten von zukunftsweisenden Informationstechnologien und Kunst beschäftigen, vom 5. Juli bis 25. August 2013 während der „Ostrale’013“ präsentieren. Die „Cool Silicon“- Jury will den Preisträger dann am 23. August in der Messe Dresden küren.

Chipentwurf habe viel mit kreativem Können zu tun – und insofern seien sich Technologie und Kunst näher als man denkt, meint der Dresdner Infineon-Manager und „Cool Silicon“-Vorstand Helmut Warnecke. „Wenn man genau hinsieht, ist jedes einzelne Bauteil, mit dem wir forschen und arbeiten, ein kleines Kunstwerk: Erst die kreative Komposition filigraner Komponenten macht aus schlichten Leiterplatten und Kupferdrähten einen leistungsfähigen, zukunftsweisenden Mikrochip oder Sensor. Forschung an sich hat ja mit bildender Kunst auch viel gemein: Perspektivwechsel und der Mut, neue Wege zu gehen, führen in beiden Disziplinen letztlich zu Innovationen und neuartigen Technologien.“ Mit dem Kunstpreis wolle man daher eine Brücke zwischen Technologie und Kunst schlagen.

Das Spitzencluster hatte den „Cool Silicon Art Award“ erstmals im Jahr 2011 ausgeschrieben. Gewonnen hatten damals der Kölner Künstler Max Scholz mit seiner Installation „Raumfahrtcircus“ und der Fotograf Gustavo Espinosa mit seiner Fotoreihe „The Four Primary Elements“.

Die Details zur Ausschreibung sind hier zu finden. Details zum Spitzencluster „Cool Silicon“, in dessen Zentrum Energiespar-Chips und -Materialien stehen, gibt es hier. Heiko Weckbrodt

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