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Wien stellt Buslinien auf Elektroverkehr um

Die neuen wiener eBusse nutzen das Straßenbahn-Leitungsnetz, um zwischendurch Strom zu tanken. Foto: Siemens

Die neuen wiener eBusse nutzen das Straßenbahn-Leitungsnetz, um zwischendurch Strom zu tanken. Foto: Siemens

Wien, 26. Mai 2013: Der O-Bus kehrt zurück – in einer moderneren Variante: Um die Umwelt zu schonen, setzt die Stadt Wien nun Elektrobusse im regulären Linienverkehr ein. Siemens und Rampini haben inzwischen die ersten von zwölf vollelektrischen Bussen ausgeliefert, wie Siemens mitteilte.

Herzstücke der Vehikel sind Siemens-Motoren, die gleichzeitig als Generatoren agieren, um Bremsenergie in Strom zurück zu verwandeln. Die Busse haben laut Siemens eine Reichweite von 120 bis 150 Kilometer. Sie können per Oberleitungsbügel das Stromnetz der Straßenbahn für Schnellaufladungen binnen rund einer Viertelstunde nutzen. Nachts werden sie im Langsamladeverfahren „vollgetankt“.

Derzeit testen bereits zahlreiche Städte Hybrid- und Elektrobusse. Ein interessantes Konzept verfolgen beispielsweise auch die Verkehrsforscher vom Dresdner Fraunhofer-Institut IVI, die mit der „Autotram Extra Grand“ Bus und Straßenbahn zu kreuzen versuchen. Wien ist aber laut Siemens die erste europäische Stadt, die vollelektrische Busse auch im Linienverkehr einsetzt. hw

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