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Silent Hunter Online im Beta-Test: Die U-Boot-Wölfe jagen gratis

Die Seewölfe brechen in "Silent Hunter Online" wieder auf in den Atlantik. Abb.: Ubisoft

Die Seewölfe brechen in „Silent Hunter Online“ wieder auf in den Atlantik. Abb.: Ubisoft

Der Oiger verlost Beta-Keys

Nachdem sich Ubisoft mit „Siedler Online“ bereits relativ erfolgreich im Kostenlos-Spielemarkt platzieren konnte, bereitet der französische Konzern nun einen weiteren Coup vor: Auch die einstige Vollpreis-U-Boot-Spielereihe „Silent Hunter“ bekommt einen Gratis-Ableger im Netz. Die Beta-Test sind bereits im Gange. Unser Eindruck im Oiger-Test: Die Online-Variante orientiert sich stark am beliebten dritten Teil der Serie, freilich ohne dessen grafische Finessen.

Rückkehr in den Atlantik

In „Silent Hunter Online“ (SH-O) schickt Ubisoft die Seewölfe auf deutscher Seite wieder in den Atlantik, um im II. Weltkrieg alliierte Geleitzüge zu versenken. Nicht nur dieses Tableau, sondern auch die Bedienung erinnern stark an SH III und nicht so sehr an die Nachfolger, die mäßig erfolgreich mit einer 3D-Umgebung innerhalb von US-Submarines experimentierten. In der Praxis heißt dies: Wir bekommen ein deutsches IIer oder VIIer U-Boot zugeteilt, das wir entweder mittels Befehlen an unsere Offiziere (Navigation, Waffen, Funk, Chefingenieur etc.) steuern oder selbst per Kompass, Karte und Periskop. Zum Einstieg gibt’s ein Trainingsprogramm. Danach kann man gemeinsam mit Freunden (oder allein) via Internet auf Jagd gehen und diverse Aufklärungs-, Angriffs- und andere Missionen abarbeiten – was wiederum Punkte für U-Boot-Verbesserungen bringt.

Hintergrund-Video mit Wolfsrudel-Angriff (Blue Byte):

Kostenloses Browser-Spiel ohne echte 3D-Grafik

Wer "Silent Hunter III" gespielt hat, dem wird die U-Boot-Bedienung im Online-Ableger schnell vertraut sein - nur die hübsche 3D-Außenansicht fehlt eben. Abb.: Ubisoft

Wer „Silent Hunter III“ gespielt hat, dem wird die U-Boot-Bedienung im Online-Ableger schnell vertraut sein – nur die hübsche 3D-Außenansicht fehlt eben. Abb.: Ubisoft

Was im Vergleich zu SH III freilich ganz fehlt, sind die freie 3D-Ansicht von U-Boot und Meer, die Möglichkeit, selbst aufs Deck zu klettern und Flieger mit der Flak abzuwehren, ebenso die schaurig-schönen Explosionen bei Nacht. Das liegt am technischen Konzept: SH Online wird nicht installiert, sondern im Browser gespielt und der gibt grafisch eben nur den eingeschränkten Blick durchs Seerohr auf die Schlacht her. Insofern kehrt die Gratis-Variante wieder zu den Anfängen der Simulationsspiele zurück: Boots-Übersichten und Knöpfe statt aufregender 3D-Echtzeit-Elemente eben.

Fazit:

SH Online macht auch ohne 3D-Opulenz durchaus Spaß, läuft selbst schon in der Beta-Variante relativ stabil und ist komplex genug konzipiert, um Freunde der gepflegten U-Boot-Jagd bei Laune zu halten. Das Spiel selbst ist kostenlos. Inwieweit Ubisoft in der Endversion Mini-Verkäufe innerhalb des Spieles zur Refinanzierung einsetzen will, ist noch nicht sicher. Stark zu vermuten ist aber, dass man den Zeitraffer (den man für die oft elend langen Atlantik-Tauchfahrten auch braucht, um nicht ins Nerv-Koma zu fallen) wohl später gegen Bares nachladen kann. Heiko Weckbrodt

„Silent Hunter Online“ (Ubisoft/Blue Byte), kostenlose Online-U-Boot-Jagd (derzeit im Betatest-Test)

 

Verlosung:

Silent Hunter Online ist zwar gratis, kann aber derzeit nur auf Einladung gespielt werden, sprich: Man braucht Beta-Zugangsschlüssel. Da diese nur sparsam verteilt werden, verlosen wir fünf solcher Beta-Keys. Beantworten Sie dazu folgende Frage:

Zu welcher Klasse gehört das U-Boot im Film „Das Boot“?

a)      22

b)      II

c)      VII

Wer einen Beta-Schlüssel haben möchte, sende bitte eine E-Mail mit der richtigen Antwort und dem Betreff „Silent Hunter“ an heiko@computer-oiger.de.

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