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Jeder fünfte Deutsche interessiert an Datenbrillen

Vor allem Männer interessieren sich für die Google-Datenbrille. Foto: Google

Vor allem Männer interessieren sich für die Google-Datenbrille. Foto: Google

Berlin/Dresden/Mountain View, 15. Mai 2013: Noch sind sie gar nicht auf dem Markt frei erhältlich, da wächst auch schon das Interesse der Deutschen an Datenbrillen, an denen Google, Fraunhofer-Forscher und andere derzeit fleißig herumbasteln: Laut einer repräsentativen Aris-Umfrage unter über 1000 Deutschen im Auftrag des Hightech-Verbandes „Bitkom“ (Berlin) kann sich jeder fünfte Bundesbürger vorstellen, solch eine Hightech-Brille zuzulegen, mit der man Videos, virtuelle Realitäten oder E-Mails in sein Sichtfeld einblenden lassen kann.

Google und Fraunhofer feilen an Hightech-Brillen

Deutlich komakter (und hübscher) als bisherige Bildschirmbrillen à la "Cinemizer": Die interaktive OLED-Brille soll für den Durchblick in der realen wie der virtuellen Welt sorgen. Abb.: IPMS

Die OLED-Brille von Fraunhofer wird durch Augenbewegungen gesteuert. Abb.: IPMS

Recht weit gediehen sind die Pläne des Internetkonzerns „Google“ (Mountain View/Kalifornien), unter dem Namen „Google Glass“ solch eine Brille demnächst auf den Markt zu bringen. Auch die Forscher am Dresdner Organikelektronik-Zentrum „Comedd“ der Fraunhofer-Gesellschaft haben Prototypen einer eigenen Datenbrille fertiggestellt – diese arbeitet mit Bildschirmen aus „Organischen Leuchtdioden“, die mit Augenbewegungen gesteuert werden.

Heiko Weckbrodt

 

Werbevideo für die Google-Datenbrille (Google):

1 Kommentare

  1. Ich bin gespannt wie viele Exemplare in Deutschland verkauft werden. Ich denke es wird bei Verkaufsstart einen riesen Hype geben.

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