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„Rockstar“ Kepler findet erdähnlichen Planeten

Die künstlerische Visualisierung zeigt den neuentdeckten Exoplaneten Kepler 62f im Größenvergleuch zu unserer Erde (rechts). Visualisierung: NASA Ames/JPL-Caltech

Die künstlerische Visualisierung zeigt den neuentdeckten Exoplaneten Kepler 62f im Größenvergleich zu unserer Erde (rechts). Visualisierung: NASA Ames/JPL-Caltech

Erdorbit/Sternbild Lyra, 18. April 2013: Nachdem „Kepler“ im Erdorbit anfangs nur Riesenplaneten jenseits unseres Sonnensystems aufgespürt hatte, findet das Weltraumteleskop nun immer mehr kleinere Planeten, die prinzipiell sogar außerirdisches Leben beherbergen könnten. Jetzt hat Kepler sogar einen Planeten entdeckt, der der Erde ziemlich nahe kommt, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA heute mitteilte.

Der „Kepler 69 f“ benannte Himmelskörper ist nur 40 Prozent größer als unser Heimatplanet. Er umkreist einen roten Zwergstern im Sternbild Lyra – etwa 1200 Lichtjahre von der Erde entfernt – innerhalb der theoretisch „bewohnbaren Zone“. Das heißt, die Distanz zu seinem Muttergestirn ist gerade richtig, dass dort auch flüssiges Wasser vorkommen kann. Die Astronomen nehmen an, dass „Kepler 69f“ – ähnlich unserer Erde – ein Gesteinsplanet ist.

NASA-Manager John Grunsfeld kann sich nun die Hände reiben: „Das Kepler-Raumschiff hat sich als Rockstar der Wissenschaft erwiesen“, erklärte er in Washington. Heiko Weckbrodt

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