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Maus wird zum Todesgleiter: Razer Ouroboros im Test

Futuristisch: Die Razer-Maus Ouroboros. Foto: Razer

Futuristisch: Die Razer-Maus Ouroboros. Foto: Razer

Chick, chic, flüstert die Spielernatur: Die Razer-Maus „Ouroboros“ ist mit einem Preis um die 130 Euro zwar alles andere als billig, macht aber an jedem PC schwer was her. Denn der digitale Nager – benannt nach der altägyptischen Weltenschlange, die sich selbst in den Schwanz beißt – ähnelt einer Fusion aus Tarnkappen-Flugzeug und Alien-Gleiter und ist mit einer Auflösung von 8200 dpi auch extrem reaktionsfreudig. Im Oiger-Test machte sie einen rundum geschmeidigen Eindruck.

Schon die Verpackung ist wenig öko, aber beeindruckend: Ausgehändigt bekommt man die Ouroboros in einem aufwändigen Hartschalenkoffer. Darin lagern auch „Flügel“ und andere Teile, mit denen der Nutzer seine Weltenschlange futuristisch tunen kann. Eine Besonderheit dabei: Die Maus ist symmetrisch aufgebaut und damit für Links- wie Rechtshänder nutzbar.

Allein schon mit ihrem Mauskoffer weiß die Ouroboros zu beeindrucken. Foto: Heiko Weckbrodt

Allein schon mit ihrem Mauskoffer weiß die Ouroboros zu beeindrucken. Foto: Heiko Weckbrodt

Reinrassige Zock-Maus

In unseren mehrwöchigen Praxistests schlug sich die Ouroboros dann auch sehr wacker in Ego-Shootern und Strategiespielen, in denen reaktionsfreudige Mäuse bekanntermaßen oft über Sieg oder Niederlage entscheiden. Sie liegt gut in der Hand und kann wahlweise auch mit geriffelten Außenspoilern versehen werden, damit man auch in schweißtreibenden virtuellen Gefechten nicht abrutscht. Sie kann entweder drahtlos verwendetet werden oder – mit dem mitgelieferten USB-Andockkabel – auch im Drahtmodus. Im reinen Batteriebetrieb hat sie in unseren Tests etwa dreieinhalb Tage durchgehalten (bei mittlerer Zockerei).

Werbevideo von Razer:

Achtung Folienfalle!

Auf eine vermeidbare Falle sei indes hingewiesen: Nach dem Anstöpseln wollte sich die Ouroboros zunächst kein My rühren – bis wir eine kaum sichtbare Folie unten vom Sensor abzogen, die wohl zur Transportsicherheit angebracht war, aber die Maus blind machte.

Fazit:

Eine schnelle Spielermaus der Spitzenklasse im futuristischen Design, die sich mit wenigen Handgriffen individualisieren lässt. Heiko Weckbrodt

„Ouroboros“ (Razer), Spielermaus, 8200 Punkte pro Zoll (dpi) Auflösung, elf programmierbare Tasten, ca. 130 Euro

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