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Mars könnte einst Grundwasser geführt haben

Künstlerische Visualisierung des "Mars Reconnaissance Orbiter". Abb.: NASA

Künstlerische Visualisierung des „Mars Reconnaissance Orbiter“. Abb.: NASA

Mars, 20. Januar 2013: Eine Mars-Orbitalsonde der NASA hat Hinweise darauf gefunden, dass unser Nachbarplanet einst wie die Erde Grundwasser besessen hat. Das teilte die NASA mit. Dies würde die Annahme stützen, dass der rote Planet früher für Leben geeignet war.

Das Foto aus dem Marsorbit zeigt die Karbonat-Sediemnte im McLaughlin-Krater, der einst womöglich mit marsianischem Grundwasser gefüllt war. Foto: NASA

Das Foto aus dem Marsorbit zeigt die Karbonat-Sediemnte im McLaughlin-Krater, der einst womöglich mit marsianischem Grundwasser gefüllt war. Foto: NASA

Der „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) sendete Fotos vom 92 Kilometer breiten und 2,2 Kilometer tiefen Mars-Krater „McLaughlin“ zur Erde, auf denen Karbonat- und Lehmsedimente erkennbar sind, die wohl durch einen früheren See entstanden sind, der anscheinend durch einstiges Grundwasser des Mars’ gespeist wurde. Dass dieser längst ausgetrocknete See nicht von Oberflächengewässern gespeist wurde, folgern die Wissenschaftler aus dem Umstand, dass keine Zuflusskanäle zu finden waren. Sicher beweisen können sie das freilich nicht.

Amerikaner und Europäer fahnden derzeit mit mehreren Forschungsgeräten nach früherem Leben. Das wohl ambitionierteste Projekt darunter ist der Mars-Roboter „Curiosity„, der inzwischen recht starke Indizien für einstiges Wasser auf dem Mars entdeckt hat. Heiko Weckbrodt

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