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Hamburger „Goodgames“ stellt ein – und hofft auf Frauen

Frauen sind in Videospiele-Schmieden immer noch eine Minderheit. Die Hamburger "Goodgames" wollen das ändern. Abb.: Goodgames

Frauen sind in Videospiele-Schmieden immer noch eine Minderheit. Die Hamburger „Goodgames“ wollen das ändern. Abb.: Goodgames

Hamburg, 10. Januar 2013: Das Hamburger Spielestudio „Good Games“ will seine Belegschaft bis Ende 2013 von derzeit 330 auf dann 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbauen – und setzt dabei auch auf Spiele-Designerinnen, Mathematikerinnen und Programmiererinnen. Das teilte „Goodgames“-Mitbegründer Christian Wawrzinek an. „Qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden ist in Zeiten des Fachkräftemangels die größte Herausforderung“, betonte er.

„Goodgame“, das sich auf Internetspiele spezialisiert hat, die laut eigenen Angaben von über 100 Millionen registrierten Spielern genutzt werden, ist daher dem nationalen Pakt für Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen „Komm, mach MINT“ beigetreten. Das Bundesbildungsministerium hatte diese Frauenförder-Initiative 2008 ins Leben gerufen, inzwischen hat sie 125 Mitglieds-Unternehmen und –Institutionen.

Der Frauenanteil ist in der informationstechnologischen Branche mit 15 Prozent immer noch sehr niedrig, wie Erhebungen von Bitkom und BIU ergeben haben. Laut einer jüngst gestarteten Twitter-Umfrage empfinden viele weibliche Arbeiternehmer die Bedingungen in der Branche als diskriminierend. Heiko Weckbrodt

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