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„EE Times“: Globalfoundries-Chef kritisiert Industriepolitik der EU

Ajit Manocha. Abb.: GF

Ajit Manocha. Abb.: GF

San Francisco/Brüssel, 22. Dezember 2012: Globalfoundries-Chef Ajit Manocha hat laut einem Bericht des Technik-Nachrichtenportals „EE Times“ die Industriepolitik der EU als „fatalen Fehler“ kritisiert. Die Kommission fokussiere ihre Förderpolitik zu sehr auf Innovationen, unterstütze die Produktionsüberführung dieser Erfindungen aber, zitiert das Portal den Chef des US-Auftragsfertigers, der in Dresden auch einen großen Chipproduktions-Standort in Europa betreibt.

Während in Asien für die Investitionen von Auftragsfertigern der rote Teppich ausgerollt werde, komme er bei den Entscheidern in Brüssel nicht voran, so Manocha. Dies könnte man als Hinweis deuten, dass Globalfoundries größere Investitionen in Europa plant oder plante., für die das US-Unternehmen EU-Subventionen erhoffte. „Brüssel muss aufwachen“, warnte  Manocha – sonst bleibe Europa allein die Autoindustrie als Jobmotor. Heiko Weckbrodt

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