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Uhrenmanufaktur NOMOS Glashütte wächst

Ein Nomos-Mitarbeiter montiert ein Uhrwerk. Inzwischen beschäftigt die Manufaktur 130 Männer und Frauen. Abb.: Holger Wens, NOMOS

Ein Nomos-Mitarbeiter montiert ein Uhrwerk. Inzwischen beschäftigt die Manufaktur 130 Männer und Frauen. Abb.: Holger Wens, NOMOS

Glashütte, 24. November 2012: NOMOS Glashütte stellt neue Mitarbeiter ein, um das Auslandsgeschäft anzukurbeln. So plant die Uhrenmanufaktur, ihre „Tangomaten“ und anderen mechanischen Luxusuhren nun auch in den USA verkaufen. Mittlerweile hat das Unternehmen 130 Beschäftigte, zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

„Derzeit verzeichnen wir Steigerungen, wie auch wir sie bislang kaum kannten“, erklärte NOMOS-Geschäftsführer Uwe Ahrendt. „Im Inland wie im Ausland.“ Bis zum Jahresende 2012 will die Manufaktur rund ein Fünftel mehr Uhren abgesetzt haben als im Vorjahr.

NOMOS wurde im Januar 1990 mit damals drei Mitarbeitern von Roland Schwertner gegründet und gehörte damit zu den ersten Manufakturen, die nach der politischen Wende und dem Zusammenbruch der DDR-Uhrenindustrie in dem traditionsreichen Städtchen im Erzgebirge entstanden. Mittlerweile beschäftigt die wiederentstandene Luxusuhren-Branche in Glashütte über 1000 Mitarbeiter. Zu den bekanntesten Herstellern gehören Lange & Söhne, Glashütte Original und NOMOS. Heiko Weckbrodt

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