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Bedienfreundlichkeit für Deutsche immer wichtiger

Berlin, 1. November 2012: Die Deutschen sind anscheinend gar nicht solch technikorientierte Konsumenten wie ihnen oft nachgesagt wird: Im Land der Techniker und Ingenieure steht für immer mehr deutsche Elektronikkäufer die Bedienfreundlichkeit von Computer, Handy, Fernseher und Co. im Vordergrund, aber nicht so sehr die Leistung oder die technischen Parameter. Das hat eine „Aris“-Umfrage unter 500 Bundesbürgern im Auftrag des Hightech-Verbandes „Bitkom“ ergeben.

Dabei nannten 96 Prozent der Befragten (2009 waren es 91 Prozent) eine „komfortable Bedienung“ als wichtiges Entschiedungskriterium beim Kauf von Elektronikprodukten. In absteigender Priorität folgen die Merkmale „Preis“, „Leistung“, „Öko“, „Herkunftsland“ und „Design“.

Zappe wird durch Smartphone abgelöst

„Gerade bei multifunktionalen Geräten erwarten die Verbraucher eine intuitive Bedienung und wollen sich nicht durch lange Installationsmenüs und Anleitungen durcharbeiten“, kommentierte Bitkom-Präsident Dieter Kempf die Umfrage-Ergebnisse. Trotz neuer Bedienkonzepte wie der Steuerung per Sprache, Geste oder Berührung würden sich viele Verbraucher noch überfordert fühlen. Seine Prognose: Klassische Bediengeräte wie die TV-Zappe werden in wenigen Jahren sowieso verschwinden, da ihre Funktion von Miniprogrammen (Apps) auf Computertelefonen (Smartphones à la iPhone) übernommen werden.

Noch in den 1990er Jahren galt der deutsche Konsument gemeinhin als sehr technik-affin, das heißt, in Deutschland waren zum Beispiel auch recht teure Autos oder PCs absetzbar, wenn sie hohe Leistunsdaten aufwiesen. hw

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